Vor Unterzeichnung des Abkommens: Trump schickt erneut Drohung Richtung Iran
In zwei Tagen soll das Abkommen zwischen den USA und Iran für einen Ausweg aus dem Krieg unterzeichnet werden. US-Präsident Trump hat die G7-Bühne nun noch mal genutzt, um der Islamischen Republik zu drohen.[ mehr ]
In zwei Tagen soll das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran für einen Ausweg aus dem Krieg unterzeichnet werden. US-Präsident Trump hat die G7-Bühne nun noch mal genutzt, um der Islamischen Republik zu drohen.
"Wenn sie sich nicht benehmen, werden wir direkt wieder damit beginnen, Bomben mitten auf ihre Köpfe zu werfen" - so hat sich US-Präsident Donald Trump am Rande des G7-Gipfels am Genfersee in Richtung Iran geäußert. Dabei stehen die USA und die Islamische Republik kurz vor einer wichtigen Unterschrift: Am Freitag soll die Absichtserklärung, eine Art Rahmenabkommen für einen Ausweg aus dem Krieg, bei einem direkten Treffen der Parteien unterzeichnet werden. Es wird bislang nicht damit gerechnet, dass Trump dabei sein wird. Er will seinen Vize JD Vance schicken, digital wurde die Übereinkunft bereits unterschrieben.
Am Dienstagabend hatten Medien erste Details aus dem Papier publik gemacht. Der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija hatte den entsprechenden Text nach eigenen Angaben erhalten und die 14 Punkte des Dokuments veröffentlicht. Auch der Finanzdienst Bloomberg veröffentlichte einen gleichlautenden Text.
Offiziell wurde das Dokument bisher nicht veröffentlicht - die darin genannten Punkte und Formulierungen könnten sich noch ändern. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim etwa wies die Darstellung des Abkommenstextes von Bloomberg zurück. Unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen hieß es, der von dem Finanzdienstleister veröffentlichte Text sei unvollständig. Ein vollständiger Text werde am Freitag nach beiderseitigen Unterschriften veröffentlicht.
Den Angaben zufolge haben sich Washington und Teheran in dem "Memorandum of Understanding" unter anderem auf ein "sofortiges und dauerhaftes Ende des Kriegs an allen Fronten, auch im Libanon" sowie die Freigabe der Straße von Hormus geeinigt. Danach soll innerhalb von 60 Tagen eine endgültige Vereinbarung ausgehandelt werden. Dieser Zeitraum ist, wenn beide Seiten zustimmen, verlängerbar.
Konkret sieht das Abkommen demnach vor, dass die USA umgehend nach Unterzeichnung am Freitag ihre Seeblockade gegen iranische Häfen im Persischen Golf aufheben und den Schiffsverkehr innerhalb von 30 Tagen auf die "volle Kapazität wiederherstellen" sollen. 30 Tage nach einer endgültigen Vereinbarung sollen die USA ihre Truppen zudem aus den "umliegenden Gebieten" abziehen.
Die Sorge, Trump könnte wieder vorzeitig vom G7-Treffen abreisen, hat sich nicht bewahrheitet - im Gegenteil. mehr
Iran soll seinerseits nach Unterzeichnung sofortige Schritte unternehmen, damit sich der
📌 Kaynak
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