Der Papst gegen "Remigration"

📌 Diğer 📰 Austria 🕐 3 saat önce
Der Papst gegen "Remigration"

Schon wieder hat Leo XIV. eine liberal-humanitäre Position eingenommen

Schon wieder hat Leo XIV. eine liberal-humanitäre Position eingenommen

Upps, der Papst hat es schon wieder getan. Nämlich in einer wichtigen, politisch aktuellen gesellschaftlichen Frage eine eindeutige liberal-humanitäre Position bezogen.

Leo XIV. nahm sich jetzt des bei Rechtsextremen in Europa und den USA so beliebten Begriffs "Remigration" an und sagte, das sei "keine christliche Antwort" auf Probleme mit der Migration: "Zu sagen, diesen Migranten schicken wir wieder nach Hause, ist so, als ob wir das Problem einfach vom Hals haben wollen".

Damit widersprach er dem, was diverse rechtspopulistische bis rechtsextreme Parteien und Bewegungen in Europa wollen (auch die Deportation von Staatsbürgern) und was Donald Trump bereits auf übelste Weise praktiziert. Schon vorher hatte der Papst aus den USA, aber mit langer Erfahrung in der Dritten Welt, von "Tyrannen" gesprochen, die die Welt ausplündern und in einer aufsehenerregenden Enzyklika auf die Gefahren der Künstlichen Intelligenz hingewiesen. Was ihm prompt den Vorwurf des konvertierten Katholiken JD Vance eingetragen hat, er sei theologisch nicht auf der Höhe.

Natürlich wollen viele, und nicht nur Rechtsextreme, "das Problem Migration einfach vom Hals haben". Aber Deportationsfantasien sind keine Antwort auf eine große gesellschaftliche Herausforderung, die man nicht wegschieben kann, sondern die mit Klugheit und Geduld zu meistern ist. (Hans Rauscher, 17.6.2026)

Kommentar: Mit ihrem "Remigrationssong" macht die FPÖ Deportation zum Sommerhit

Kommentar der anderen: "Remigration" – der rechte Begriffsdiebstahl

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