Ole Werner kein Trainer mehr bei RB Leipzig

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Ole Werner kein Trainer mehr bei RB Leipzig

Die Zeit von Ole Werner als Cheftrainer von RB Leipzig ist vorbei: Nach nur einem Jahr wurde der 38-Jährige von seinen Aufgaben entbunden. Das gab der Fußball-Bundesligist bekannt.[ mehr ]

Die Zeit von Ole Werner als Cheftrainer von RB Leipzig ist vorbei. Nach nur einem Jahr wurde Werner von seinen Aufgaben entbunden.

Seit letzter Woche wurde mehr als nur gemunkelt, jetzt ist es offiziell: Fußball-Bundesligist RB Leipzig geht mit einem neuen Trainer in die neue Spielzeit. Ole Werner wurde am Mittwoch entlassen. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt.

Über eine mögliche Trennung wurde bereits seit einigen Wochen spekuliert. Als Nachfolger wird der Argentinier Martin Demichelis gehandelt. Dies bestätigte RB jedoch nicht. "Wir haben die abgelaufene Saison in den vergangenen Tagen noch einmal intensiv und abschließend analysiert. Am Dienstagabend haben wir dann den Beschluss gefasst, die Position des Cheftrainers neu zu besetzen", sagte Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport bei RB.

Es seien "inhaltliche Weiterentwicklung und eine veränderte Herangehensweise für die vor uns liegenden Aufgaben erforderlich." Zuletzt hatte der kicker von inhaltlichen Bedenken und vermeintlich fragwürdiger Kommunikation berichtet. Werners Verhältnis zu Jürgen Klopp, Head of Global Soccer bei RB, soll merklich abgekühlt gewesen sein. Werner hatte das Team am 1. Juli 2025 übernommen.

Sein Aus kommt aus sportlicher Sicht überraschend. Der 38-Jährige hatte RB zurück auf die Bühne Champions League geführt - und das trotz des Umbruchs und der schwergewichtigen Abgänge Xavi Simons, Lois Openda und Benjamin Sesko. Werner selbst war mit seiner ersten Saison "sehr einverstanden", wie er in einem Interview mit SPORT IM OSTEN sagte.

Unter ihm spielte RB im 4-3-3-System oft auch offensiv überzeugend, zitterte aber mehrfach gegen die Kleinen und hatte gegen die Großen mehrfach das Nachsehen. Trotzdem erfüllte Werner die sportliche Vorgabe und kam hinter Bayern München und Borussia Dortmund als Dritter ins Ziel. Mit 65 Punkten verpasste man den eigenen Bundesliga-Rekord nur um zwei Zähler. Doch das reichte den Bossen nun plötzlich nicht.

Nach einer Saisonanalyse kamen die Entscheider zu der Entscheidung, dass Werner nicht der Richtige sei. "Heimlich" wurde nach einem Nachfolger gesucht. Demichelis, zuletzt mit Real Mallorca aus der spanischen La Liga abgestiegen, rückte ins Blickfeld. Der Argentinier hat zweifelsfrei den größeren Namen, Erfolge im Rekordtempo kann er als Trainer in Europa allerdings nicht vorweisen, immerhin führte er 2023 aber River Plate zur Meisterschaft in Argentinien.

Ex-Bayern-Verteidiger Martin Demichelis als Werner-Nachfolger gehandelt

Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer war nach der erfolgreichen Königsklassen-Qualifikation noch gewillt, zeitnah m

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