Gewinneinbruch bei BMW: Wenn selbst der Leistungsträger zurückfällt
Selbst bei BMW bricht der Gewinn weg, das zeigt wie existenziell die Krise der Industrie ist. Und wie bedrohlich der Druck aus China geworden ist.
BMW senkt Gewinnprognose drastisch von 4-6 auf 1-3 Prozent, was auf existenzielle Krise der deutschen Industrie hinweist. Trotz bisheriger Erfolge kämpft auch BMW mit massiven Problemen, vor allem durch Einbruch im China-Geschäft. Die Politik muss handeln, um Arbeitsplätze zu sichern und die Energiewende voranzutreiben. BMW sollte seine Freihandelsideale überdenken und sich auf veränderte Marktbedingungen einstellen, um nicht von China überrollt zu werden. Europäische Politik und Industrie müssen gemeinsam Lösungen finden, um den Wohlstand zu sichern und die Umwelt zu schützen.
Die Krisenmeldung wirkte harmlos, fast nüchtern, schien eher etwas für Spezialisten: »BMW passt Prognose für das Geschäftsjahr 2026 an« stand da als Betreffzeile am frühen Dienstagabend. Doch das, was zu lesen war, ist gar nicht harmlos. Die Bayerischen Motoren-Werke erwarten, dass die Gewinnmarge im Autogeschäft nur noch bei einem bis drei Prozent liegen wird. Bisher wurden vier bis sechs Prozent prognostiziert, auch das war schon nicht besonders positiv. Wobei die Zahlen noch für viel mehr stehen: Es ist die bislang deutlichste Nachricht, dass die deutsche Industrie in einer existenziellen Krise ist.
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