Körperbild: Der Körper muss ein Komplize sein
Kinder lernen früh, ihren Körper zu bewerten. Auch, weil Eltern es so vorleben. Wer ein gesundes Körperbild vermitteln will, muss auf vier Ebenen von Einflüssen achten.
Kinder und Jugendliche sind zunehmend unzufrieden mit ihrem Körper, was zu einem Anstieg von Essstörungen führt. Eltern spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie ihre Kinder ihren Körper wahrnehmen. Kommentare über Gewicht und Aussehen können negative Auswirkungen haben. Es ist wichtig, ein gesundes Körperbild zu fördern, das auf Wertschätzung und Respekt basiert. Medienkompetenz ist ebenfalls entscheidend, um den Einfluss von Social Media auf das Körperbild zu verstehen und zu hinterfragen.
Es sind Sätze, die oft beiläufig fallen. Meistens ohne böse Absicht: Aufstellung zum Familienfoto, und die Mutter ruft vielleicht »Bauch einziehen«. Oder ein Vater kommentiert das neue Kleid des Kindes: »Das trägt aber etwas auf.« Ein anderes Mal fallen Komplimente gegenüber Dritten in Gegenwart der Kinder: »Du hast aber toll abgenommen.«
Körper werden in unserer Gesellschaft ständig bewertet: attraktiv oder unattraktiv? Lebt da jemand gesund oder ungesund, ist er diszipliniert oder lässt er sich gehen? Und viele Erwachsene kennen das vermutlich aus ihrer eigenen Kindheit: die Mutter, die vor dem Urlaub schnell noch Diät hielt. Großeltern, die verlangten, den Teller leerzuessen – bloß, dick sollte man eben auch nicht werden.
📌 Kaynak
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