Digitalisierung: Musterschüler von der Isar
München ist die smarteste City Deutschlands. Wie macht die Stadt das? Ein Bericht von Gerd Mischler ( Das läuft im Amt! , Politik )
In den Hinterhöfen der Münchner Hinterbärenbadstraße gedeihen Tomaten und Bohnen. Seit Mai leuchten in den Gemeinschaftsgärten der Siedlung auch die gelben Blüten von Kürbissen und Gurken. Die Beete wünschte sich mehr als ein Fünftel der rund 1.000 Anwohnerinnen und Anwohner des zwischen 1951 und 1964 erbauten Quartiers, als sie ihre Vermieterin, die städtische Wohnungsbaugesellschaft Münchner Wohnen, 2025 online fragte(öffnet im neuen Fenster), wie sie die Lebensqualität in der Hinterbärenbadstraße verbessern könne. Die Online-Beteiligung stand am Anfang der Entwicklung der Hinterbärenbadstraße zum klimaneutralen Quartier(öffnet im neuen Fenster).
Vergleichbare Projekte setzt München derzeit in drei weiteren Siedlungen um. Sie wurden seit den 1920er Jahren errichtet, sind teils denkmalgeschützt und umfassen insgesamt 80 Hektar. Auf ihnen stehen 1.160 Gebäude mit 4.800 Wohneinheiten. In ihnen leben mehr als 10.000 Menschen.
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