Von der Nische zu Normalität: Wo der deutsche E-Sport heute steht
Zigtausende Gamer und Fans sind in dieser Woche in Köln. Dabei scheint E-Sport in der breiten Öffentlichkeit – anders als noch vor ein paar Jahren – kaum wahrgenommen zu werden. Eine Bestandsaufnahme. weiterlesen auf t3n.de
Zigtausende Gamer und Fans sind in dieser Woche in Köln. Dabei scheint E-Sport in der breiten Öffentlichkeit – anders als noch vor ein paar Jahren – kaum wahrgenommen zu werden. Eine Bestandsaufnahme.
Natürlich ist die Kölner Lanxess Arena mal wieder ausverkauft. Wenn sich am Wochenende auf der «IEM Cologne» die besten Computerspieler der Welt treffen, um in der großen Halle am Rhein Counter-Strike zu spielen, dann wollen sich das zigtausende Fans nicht entgehen lassen. 1,25 Millionen Euro an Preisgeld wird ausgeschüttet. Die Community fiebert dem Event – seit zwölf Jahren in der Domstadt beheimatet – als großem Highlight entgegen.
Dabei scheint der E-Sport in der breiten Öffentlichkeit weniger sichtbar als noch vor einigen Jahren. Damals, gerade auch in der Corona-Zeit, gab es in Deutschland einen regelrechten Hype um E-Sport. Und heute?
„E-Sport ist jetzt kein Nischen- oder Trendthema mehr“, meint Christopher Grieben von der Deutschen Sporthochschule in Köln. Dass der Hype kleiner geworden oder gar verschwunden ist, glaubt der Wissenschaftler aber nicht. „Die klassischen Medien haben ein Stück weit in der Pandemie viel berichtet und jetzt eher weniger. Die Branche ist keineswegs irgendwie verschwunden, ganz im Gegenteil, der deutsche Games-Markt wächst“, sagt der seit mehr als zehn Jahren zum E-Sport in Kombination mit Gesundheit forschende Grieben. Im internationalen Vergleich sei der deutsche Markt ein hochrelevanter.
📌 Kaynak
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