Müssen Berufsanfänger Künstliche Intelligenz fürchten?

🤖 Yapay Zekâ 📰 Germany 🕐 3 saat önce
Müssen Berufsanfänger Künstliche Intelligenz fürchten?

KI-Modelle können einfache Routinetätigkeiten ersetzen - und somit vor allem Berufseinsteigern Konkurrenz machen. Jungen Menschen wird daher oft eine sogenannte KI-Angst nachgesagt. Zu Recht? Von Till Bücker. [ mehr ]

KI-Modelle können einfache Routinetätigkeiten ersetzen - und somit vor allem Berufseinsteigern Konkurrenz machen. Jungen Menschen wird daher oft eine sogenannte KI-Angst nachgesagt. Zu Recht?

Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der großen Themen unserer Zeit. Doch nicht überall hat sie ein gutes Image - etwa unter Studierenden in den USA. So wurde Ex-Google-Chef Eric Schmidt Ende Mai an der University of Arizona ausgebuht, als er über die Auswirkungen der Technologie sprach. Ähnliches erlebte Immobilienmanagerin Gloria Caulfield bei einer Abschlussrede an der University of Central Florida, in der sie den Aufstieg der KI als "nächste industrielle Revolution" bezeichnete.

Immer häufiger wird von einer sogenannten KI-Angst unter jungen Leuten berichtet, die sich Sorgen über ihre berufliche Zukunft machen - auch in Deutschland. In der Jugendstudie 2026 bewerteten viele der über 2.000 Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren ihre Jobchancen in diesem Jahr deutlich schlechter als zuvor - unter anderem wegen des voranschreitenden Einflusses von KI.

Für einige Unternehmen gilt das auch für erfahrene Mitarbeiter - hier ist die Skepsis jedoch größer. mehr

"53 Prozent der jungen Menschen glauben, dass einfache Tätigkeiten zunehmend durch KI ersetzt werden. 52 Prozent erwarten radikale Veränderungen am Arbeitsmarkt aufgrund von KI", berichtet Nina Kolleck, Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam und Mitautorin der Studie. Aufgrund der Vermutung, dass künftige Jobs von einer KI erledigt werden könnten, würden einige von ihnen sogar bestimmte Berufe nicht mehr ergreifen oder seltener Studiengänge wie Pharmazie oder Jura wählen.

Auch Björn Ommer, KI-Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, beobachtet, dass junge Menschen Künstliche Intelligenz nicht mehr nur als Werkzeug sehen, sondern auch als Konkurrent auf dem Arbeitsmarkt: "Diejenigen, die in Schule oder im Studium mit Künstlicher Intelligenz Texte geschrieben, Bilder analysiert, Recherchen gemacht oder Code erzeugt haben, fragen sich natürlich, wofür sie selbst schlussendlich noch gebraucht werden."

Studien aus Stanford und Harvard zeigen, dass KI gerade Berufseinsteigern in den USA das Leben schwieriger macht. Denn sie kann Routinefähigkeiten wie Recherche oder das Ausbessern von Texten übernehmen und somit Arbeitskraft ersetzen. Da das Verfassen, die Dokumentation und die Informationsbeschaffung zunehmend automatisiert werden, verschwinden teilweise Büroarbeiten, Assistenzfunktionen oder Callcenter, teilte auch das Kiel Institut für Weltwirtschaft A

#künstliche intelligenz

📌 Kaynak

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