Sonnencreme: Woran erkennt man gute Sonnencreme?

📰 Gündem 📰 Germany 🕐 2 saat önce
Sonnencreme: Woran erkennt man gute Sonnencreme?

Sonnencreme ist gefährlich, heißt es auf TikTok. Warum das nicht stimmt, was Sonnencreme mit Vitamin-D-Mangel zu tun hat und auf welche Inhaltsstoffe man achten sollte.

TikTok-Geschwurbel: Sonnencreme ist schädlich? Ein haarsträubender Mythos! UV-Strahlen sind gefährlich, Hautkrebs vorprogrammiert. Lichtschutzfaktor entscheidend, nicht die Inhaltsstoffe. Ignoriere TikTok, nutze Sonnencreme - Küchenöl schützt nicht!

Seit einiger Zeit geht auf TikTok die Mär um, Sonnencreme sei schädlich. Sie verhindere den Aufbau von Vitamin D und verursache deshalb einen Mangel. Sie enthalte Inhaltsstoffe, die krebserregender seien als das Sonnenbaden selbst. Sonne sei ohnehin doch etwas Natürliches und könne allein deshalb gar nicht schädlich sein. All das ist haarsträubender Unsinn.

In Wahrheit spielt die Gesundheitsgefahr durch ungeschütztes Sonnenbaden in einer Liga mit Rauchen. Wer es darauf anlegt, später einmal Krebs zu haben, sollte am besten als Kind damit beginnen. Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung führt in Hautzellen zu Mutationen, die bei jeder Zellteilung weitergegeben werden. Wenn im Alter die körpereigenen Reparaturmechanismen nachlassen, ist Hautkrebs buchstäblich vorprogrammiert. Wer vorbeugen will, sollte sich eincremen. Nebenbei schützt man sich damit auch vor schmerzhaftem Sonnenbrand. Am besten aber ist es immer noch, sich den Sonnenstrahlen gar nicht erst auszusetzen.

Aber steckt in den TikTok-Storys nicht ein Körnchen Wahrheit, das auch abstruse Verschwörungserzählungen mitunter innehaben? Haken wir zunächst die Vitamin-D-Sache ab. Zwar regt Sonnenlicht tatsächlich die Bildung des Vitamins an. Doch ist die benötigte Lichtmenge so klein, dass sich das kaum verhindern lässt. Zumal man beim Eincremen nicht jeden Quadratzentimeter erwischt – so gründlich cremt kein Mensch. Was die »Natürlichkeit« der Sonne angeht: Das ist allenfalls ein Punkt für Leute, die auch Schlangenbisse, Ebola und Wirbelstürme für unschädlich halten, weil sie allesamt ebenfalls natürlich sind. Über einen Punkt der Anti-Sonnencreme-Schwurbler lohnt sich allerdings zu diskutieren: die Inhaltsstoffe.

Sonnencremes beruhen auf chemischen Substanzen, die UV-Strahlen absorbieren, und winzigen mineralischen Partikeln, die sie reflektieren. Je nach Produkt kommt eine der beiden Methoden oder auch eine Kombination zum Einsatz. Keine davon ist qualitativ besser oder schlechter. Mit beiden ist es möglich, einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF) zu erzeugen. Dieser Wert ist die harte Währung der Sonnencremes: je höher der LSF, desto besser der Schutz. Die Zahl ist für die Qualität deshalb das Entscheidende. Empfohlen wird mindestens ein LSF von 30, besser 50. Tests zeigen zwar, dass der tatsächliche Lichtschutz zuweilen geringer ausfällt als auf de

#war

📌 Kaynak

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