Hunde helfen nicht, Katzen schaden: Was eine neue Studie über Haustiere und Stress verrät
Forschende haben untersucht, ob Haustiere als Stresspuffer wirken. Das Ergebnis enttäuscht – vor allem Katzenliebhaber. weiterlesen auf t3n.de
Forschende haben untersucht, ob Haustiere als Stresspuffer wirken. Das Ergebnis enttäuscht – vor allem Katzenliebhaber.
Forschende aus den Niederlanden haben untersucht, ob der Umgang mit Katzen oder Hunden die negativen Auswirkungen von Stress abmildert. Dafür nutzten sie eine App, die fünf Tage lang – einschließlich arbeitsfreier Tage – etwa zehn Einladungen pro Tag zu einer kurzen Umfrage verschickte. Darin fragten die Forschenden ihre Probanden ab, ob sie gerade mit ihrem Haustier interagierten, wie ihre aktuelle Stimmung war und wie gestresst sie sich fühlten.
Das Ergebnis: Sich mit dem Haustier zu beschäftigen, führte in der Regel zu einer kurzfristigen Stimmungsverbesserung. Die Forschenden konnten dabei aber keinen Unterschied zwischen Hunden und Katzen feststellen. Doch obwohl sie für einen kurzen positiven Schub sorgten, waren Katzen und Hunde nicht in der Lage, den Stress ihrer Besitzer zu verringern. Und während Hunde einfach nicht zu helfen schienen, schienen Katzen die Situation sogar noch zu verschlimmern. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.
Stress führt zu mehr negativen Gefühlen. In den 1980er Jahren beobachteten Psychologen jedoch, dass sich diese negativen Gefühle durch Unterstützung der gestressten Person „abpuffern“ lassen. Zusammengefasst wurde die Idee erstmals 1985 in dem Paper Stress, Social Support and the Buffering Hypothesis. Die Hypothese der Forschenden war nun, dass die Beschäftigung mit Haustieren als eine Art sozialer Unterstützung wirkt. Wenn das so wäre, müsste die Beschäftigung mit dem Haustier zu weniger negativen Gefühlen nach stressigen Situationen führen.
📌 Kaynak
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