DNA-Gutachten überführt Angeklagten in Prozess um Missbrauch einer Elfjährigen
Ein zweifach vorbestrafter 40-Jähriger soll ein Kind schwer sexuell missbraucht haben. Er leugnet, wird aber von der Sachverständigen widerlegt
Ein 40-jähriger Mann, der bereits zweimal vorbestraft ist, steht wegen des schweren sexuellen Missbrauchs einer Elfjährigen vor Gericht. Er bestreitet die Vorwürfe und spricht von Verleumdung, doch ein DNA-Gutachten scheint ihn zu überführen. Die Staatsanwaltschaft fordert eine schuld- und tatangemessene Bestrafung. Der Angeklagte behauptet, er habe das Kind nur massiert, nachdem es nackt aus dem Badezimmer kam, und sie dann empört angespuckt und hinausgeworfen. Eine Zeugin, die Freundin des Angeklagten, hatte das Mädchen nach eigenen Angaben aus einer misshandelnden Heimsituation aufgenommen, glaubt den Vorwürfen des Kindes jedoch nicht, da es euphorisch gewesen sei, als es nach einer angeblichen Vergewaltigung bei ihr erschien. Der Prozess wird durch eine Verwechslung von Akten kurzzeitig unterbrochen.
Der Fall beleuchtet die komplexen und oft widersprüchlichen Aussagen in Missbrauchsprozessen und die Rolle von Beweismitteln wie DNA-Gutachten.
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