Neuer Plan in der Regierung: Kürzung der Sozialhilfe für Flüchtlinge bei Arbeitsfähigkeit
Wer arbeitsfähig ist, soll nicht mehr die volle Leistung erhalten: Das sieht ein Konzept zur Sozialhilfereform vor, das auf Asylberechtigte abzielt – aber auch eine Rückstufung für Österreicher enthält
Die österreichische Regierung plant eine Reform der Sozialhilfe, die sich insbesondere an Asylberechtigte richtet. Wer als arbeitsfähig eingestuft wird, soll künftig nicht mehr die volle Leistung erhalten. Das Konzept sieht auch eine Rückstufung für österreichische Staatsbürger vor, die arbeitsfähig sind. Ziel der Reform ist es, Anreize zur Arbeitsaufnahme zu schaffen und die Ausgaben für Sozialleistungen zu senken. Kritiker befürchten jedoch eine Verschärfung der Armut und eine Stigmatisierung von Bedürftigen. Die genauen Kriterien für die Einstufung der Arbeitsfähigkeit und die Höhe der Leistungskürzungen sind noch unklar.
Der geplante Plan zur Kürzung der Sozialhilfe für arbeitsfähige Flüchtlinge und auch Österreicher wirft Fragen nach sozialer Gerechtigkeit und den Auswirkungen auf Bedürftige auf.
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