Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um FDP-Parteivorsitz

💰 Ekonomi 📰 Tagesschau 🕐 5 gün önce
Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um FDP-Parteivorsitz

Die Liberalen haben einen neuen Parteivorsitzenden: Wolfgang Kubicki setzte sich beim FDP-Parteitag in einer Kampfabstimmung gegen die Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch. Diese hatte überraschend gegen ihn kandidiert.[ mehr ]

Die Liberalen haben einen neuen Parteivorsitzenden: Wolfgang Kubicki setzte sich beim FDP-Parteitag in einer Kampfabstimmung gegen die Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch. Diese hatte überraschend gegen ihn kandidiert.

Am Ende hat es die FDP noch einmal spannend gemacht: In einer kurzfristig anberaumten Kampfkandidatur hat sich Wolfgang Kubicki bei der Wahl zum Parteivorsitz durchgesetzt. 390 Delegierte (59,27 Prozent) wählten den 74-Jährigen, für seine kurzfristig angetretene Gegenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann stimmten 259 Delegierte. Strack-Zimmermann gratulierte Kubicki als eine der ersten im Saal.

Er werde alles tun, damit die anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland für die FDP erfolgreich werden, sagte Kubicki nach der Wahl. In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sitzen die Freien Demokraten noch in den Landtagen, in Magdeburg gehören sie sogar der Landesregierung an. In allen drei Ländern liegt die FDP aktuell in den Meinungsumfragen aber bei unter 5 Prozent.

Kubicki ist seit 55 Jahren in der Partei. Dennoch setzen viele Mitglieder große Hoffnungen in ihn und einen politischen Neuanfang. Ein Grund dafür ist seine große Bekanntheit. Kubicki will die FDP mit einem klaren wirtschaftlichen Profil zurück zum Erfolg führen. Er tritt die Nachfolge des erfolglosen Christian Dürr an, der nur ein Jahr an der Spitze der Liberalen stand. Dürr war Parteivorsitzender geworden, nachdem die FDP bei der Bundestagswahl 2025 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war.

Bis kurz vor der Wahl des neuen FDP-Parteichefs sah es so aus, als sei Kubicki der einzige Kandidat. mehr

Vor dem Parteitag hatte sich kein Gegenkandidat für Kubicki gefunden. Doch dann kam die Verteidigungspolitikerin Strack-Zimmermann aus der Deckung. Sie begründete ihre Kandidatur damit, dass die FDP einen neuen Aufbruch benötige, den sie besser verkörpern könne als Kubicki. Scharfe Kritik übte Strack-Zimmermann an Überlegungen von Kubicki, die "Brandmauer" zur AfD in Frage zu stellen.

Ursprünglich habe sie auf die Kandidatur von Henning Höne gesetzt. Der FDP-Landesvorsitzende von NRW hatte seine Kandidatur aber zurückgezogen. "Und deshalb habe ich mich entschieden, hier für eine Alternative zu sorgen", sagte Strack-Zimmermann.

Um auf die Stimmzettel zu kommen, hatte Strack-Zimmermann die schriftliche Unterstützung von 33 Delegierten eingeholt. Damit war laut FDP-Parteisatzung das Quorum für eine spontane Kandidatur auf dem Parteitag erfüllt.

Wolfgang Kubicki will seine FDP aus dem Umfragetief holen. Ende Mai stellt er sich als Vorsitzender zur Wahl. meh

#euro

📌 Kaynak

Bu özet Tagesschau kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.

Orijinal haberi oku →
← Tüm haberlere dön