PSG gegen Arsenal - wer gewinnt das Finale?
Mikel Arteta und Luis Enrique kennen sich seit Jahrzehnten. Während die PSG-Offensive Europas Maßstab geworden ist, setzt Arsenal auf defensive Perfektion.[ mehr ]
Mikel Arteta und Luis Enrique verbindet mehr als nur das Champions-League-Finale, sie kennen sich seit fast 30 Jahren. Aber während PSG mit Rotation und Offensivwucht Europas Maßstab geworden ist, setzt Arsenal auf defensive Perfektion. Das Endspiel in Budapest wird auch zum Duell zweier Belastungsmodelle.
Mikel Artetas Karriere als Fußballer begann im Wartestand. Als großes Talent bekannt, debütierte er schon mit 15 Jahren für die zweite Mannschaft des FC Barcelona. Doch für einen Einsatz bei den Profis reichte es in den folgenden vier Jahren nicht.
Arteta ließ sich also 2001 mit nun 19 Jahren zu Paris Saint-Germain ausleihen und brachte seine Karriere so in Fahrt. In gewisser Weise schließt sich am Samstag beim Champions-League-Finale in Budapest (ab 18 Uhr im Live-Ticker) für den Trainer des FC Arsenal ein Kreis. Denn der Trainer des Gegners PSG ist niemand anderes als Luis Enrique, einer der zentralen Mittelfeldspieler, die Arteta in seiner Zeit als Talent in Barcelona den Weg auf die große Bühne versperrten.
Paris Saint-Germain und Arsenal treffen im Finale der Champions League aufeinander - der Anstoß wird vorverlegt, Arsenal kann ein "neuer Sieger" werden und der Spielort Budapest war schon früher wichtig für die UEFA. mehr
Er habe Enrique kennengelernt, als er mit 16 in Barcelona mit der ersten Mannschaft trainierte, erinnert sich Arteta. Wie er im Gespräch mit der UEFA erzählt, habe Enrique die jungen Spieler in Barcelona damals "unglaublich unterstützt". Vielleicht erklärt diese Anekdote über den Spieler auch eine der großen Qualitäten des Trainers Enrique. Eines seiner Geheimnisse für den Erfolg bei PSG ist sein Management des Kaders.
Jüngst feierte er die dritte Meisterschaft in seiner dritten Saison in Paris und setzte dabei auf Rotation. Während Flügelspieler Khvicha Kvaratskhelia die K.o.-Phase der Champions League dominierte, spielte er in der Ligue 1 nicht einmal die Hälfte der möglichen Minuten. Dafür bekamen Eigengewächse wie Senny Mayulu und Ibrahim Mbaye viel Spielzeit – und entwickelten sich zu ernsthaften Alternativen.
Khvicha Kvaratskhelia von PSG gestikuliert im Champions-League-Halbfinalspiel
So sparten sich die Stars die Kräfte, die sie für Enriques atemlosen Fußball brauchen. Der 5:4-Sieg im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern ging auch deshalb in die Champions-League-Geschichte ein, weil Kvaratskhelia, Ousmane Dembélé und Désiré Doué unerbittlich anrennen konnten, ohne dabei müde zu werden.
Nach einem unvergesslichen 5:4 zwischen PSG und Bayern freut sich die Fußballwelt aufs Rückspiel. Bis dahin will Vincent Kompa
📌 Kaynak
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