Sexualität in der Gen Z: Die schöne neue Lustlosigkeit

📌 Diğer 📰 Zeit Online 🕐 5 gün önce
Sexualität in der Gen Z: Die schöne neue Lustlosigkeit

Ob in der Serie »Euphoria« oder den Songs von Ikkimel: Sexualität ist überall in der Popkultur. Gleichzeitig hat die Gen Z immer später Sex. Wie passt das zusammen?

Die Generation Z wird oft als prüde bezeichnet, doch neue Studien zeigen, dass junge Menschen heute später mit Sex beginnen als frühere Generationen. Trotz der allgegenwärtigen sexuellen Inhalte in den Medien scheint Sex an Wert zu verlieren. In der Popkultur der "Puriteens" wird Erotik offen diskutiert, während Künstlerinnen wie Charli XCX und Billie Eilish Begehren ohne männlichen Blick ins Zentrum rücken. Die Generation Z nutzt Sex zunehmend als ästhetisches Spiel zur Selbstinszenierung und Selbstbestimmung, unabhängig von realen sexuellen Erfahrungen. Alles ist sexuell, aber nichts ist mehr sexy - ein Zeichen dafür, dass Sex für die junge Generation Z mehr zur Metapher wird und an Skandalwert verliert.

Das Gemeine an der Gegenwart ist ja: Man kriegt sie schlecht zu fassen. Also denkt man sich Deutungsmuster aus. Seit einigen Jahrzehnten hat sich die Öffentlichkeit darauf geeinigt, dass es eine sinnvolle Idee ist, Menschen in Generationen einzuteilen, diesen Generationen bestimmte Eigenschaften zuzuschreiben und sich damit die Welt – oder zumindest viele Verhaltensweisen junger und nicht mehr ganz junger Leute – zu erklären. Die Generation Z zum Beispiel sollte mal die Welt retten (Hallo, Greta Thunberg!), heute gilt sie weithin als faul, achtsamkeitsbesessen, ein bisschen spießig. Und jetzt auch noch: prüde.

📌 Kaynak

Bu özet Zeit Online kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.

Orijinal haberi oku →
← Tüm haberlere dön