Navigation ohne GPS: Wie das Erdmagnetfeld zur Alternative wird – und wo es schon funktioniert
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Satellitensignale für die Navigation sind störungsanfällig und in Innenräumen kommen sie selten an. Eine Alternative ist die Wegfindung mithilfe des Erdmagnetfelds. Doch wie genau funktioniert das?
Das Magnetfeld der Erde kann eine genauere Ortung ermöglichen als Satellitensignale. (Illustration: Capitano Footage/ Shutterstock.com)
Schon lange sind Satellitennavigationssysteme wie GPS angezählt. Im Krieg lassen sie sich stören oder fälschen, und in Innenräumen kommen die Satellitensignale kaum an. Alternativen wie die Orientierung an WLAN-Netzen oder eigens installierten Bluetooth-Sendern sind aufwendig und anfällig. Nun verspricht eine neue Ortungstechnik, völlig ohne externe Informationsquellen auszukommen. Sie nutzt dazu das Erdmagnetfeld. Dessen Signatur ist an jedem Ort so individuell wie ein Fingerabdruck. „Wenn es metergenau werden soll, bietet das Magnetfeld die besten Informationen“, sagt Andreas Lehner vom Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.
Gregor ist seit 2006 Redakteur der MIT Technology Review, vor allem für die Themen Verkehr und Energie. Er glaubt, dass komplexe Probleme meist einfache, aber falsche Lösungen haben.
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