Studium: Nur knapp jeder dritte Studiengang hat noch eine Zugangsbeschränkung

💻 Teknoloji 📰 Germany 🕐 2 saat önce
Studium: Nur knapp jeder dritte Studiengang hat noch eine Zugangsbeschränkung

Wer in Deutschland studieren will, hat auch ohne Einser-Abitur immer bessere Chancen auf den Wunschstudienplatz. Die NC-Quote schwankt regional stark.

Immer weniger Studiengänge in Deutschland setzen auf einen guten Abiturschnitt als Zugangsvoraussetzung, so eine Studie des CHE. Nur noch knapp ein Drittel aller Studienangebote im kommenden Wintersemester sind zulassungsbeschränkt. Besonders im Bachelorbereich ist der Trend deutlich, mit nur noch 28,7 Prozent beschränkter Angebote. Dies eröffnet Studierenden die Möglichkeit, sich in über 70 Prozent aller Bachelorstudiengänge unabhängig von ihrer Abiturnote einzuschreiben. Regionale Unterschiede und die Studienrichtung spielen dabei eine entscheidende Rolle, wie die Analyse zeigt. Insgesamt ergeben sich laut dem Verfasser der Studie, Cort-Denis Hachmeister, aktuell beste Chancen, den Wunschstudiengang an der Wunschhochschule zu studieren.

Für Studienanfänger in Deutschland verliert ein guter Abiturschnitt immer mehr an Bedeutung. Nur noch 31,6 Prozent aller Studienangebote haben im kommenden Wintersemester eine Zugangsbeschränkung, wie aus einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hervorging. Im Bachelorbereich liegt die Quote der Zugangsbeschränkungen bei nur 28,7 Prozent.

Damit können sich Studierende inzwischen in mehr als 70 Prozent aller Bachelorstudiengänge unabhängig von ihrer Abiturnote einschreiben. Vor zehn Jahren war noch nahezu jeder zweite Bachelorstudiengang zugangsbeschränkt. Den Zugang zu Studiengängen beschränken Hochschulen unter anderem über die Abiturnote mit dem Numerus clausus oder durch einen Eignungstest.

»Die Chancen, seinen Wunschstudiengang an der jeweiligen Wunschhochschule zu studieren, waren wohl noch nie so gut wie aktuell«, sagte der Verfasser der regelmäßig erscheinenden CHE-Analyse, Cort-Denis Hachmeister. Selbst in stark nachgefragten Fächern wie Medizin oder Pharmazie habe sich das Verhältnis von Bewerbern zu Studienplätzen zugunsten der Studierenden verbessert.

Die NC-Quote schwankt regional stark und hängt auch von der Studienrichtung ab. Wer in einer großen Stadt studieren will, trifft laut CHE tendenziell häufiger auf Zulassungsbeschränkungen. So ist in Berlin mehr als jedes zweite Studienangebot mit einem NC belegt. Aber auch das Flächenland Baden-Württemberg hat mit einem Anteil von 46,2 Prozent noch viele beschränkte Angebote, gefolgt vom Saarland (44,1 Prozent) und Bremen. An Hochschulen mit Sitz in Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz gibt es für weniger als jedes fünfte Angebot eine Beschränkung.

Einen Unterschied macht auch die Fächergruppe des Wunschfachs: Mit einem Anteil von 36,2 Prozent zulassungsbeschränkten Angeboten kommt es bei den Rechts-, Wirtschafts-, Gesells

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