French Open 2026: Zverev untermauert bei Achtelfinal-Einzug seine Favoritenrolle
Alexander Zverev steht im Achtelfinale der French Open. Die Chancen auf den Titel sind nach dem Sieg gegen Quentin Halys nochmals gestiegen - nicht nur wegen des eigenen Spiels.[ mehr ]
Alexander Zverev steht im Achtelfinale der French Open. Die Chancen auf den Titel sind nach dem Sieg gegen Quentin Halys nochmals gestiegen - nicht nur wegen des eigenen Spiels.
Topfavorit Jannik Sinner wurde von seinem Körper im Stich gelassen, Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic bekam die Schwere des fortgeschrittenen Alters zu spüren, Carlos Alcaraz trat verletzungsbedingt nicht einmal an bei den French Open: Drei große Favoriten auf den Titel der French Open sind schon nach Woche eins keine mehr. Stattdessen voll im Fokus: Alexander Zverev.
Der Hamburger gewann weit nach Mitternacht dann auch in der Night-Session der dritten Runde sein Match gegen den Franzosen Quentin Halys in vier Sätzen mit 6:4, 6:3, 5:7, 6:2. Ein gleichzeitig glanzloser wie verdienter Erfolg.
Im Vorfeld der Partie hatten nahezu alle Experten nach dem Sinner-Aus den 29-Jährigen zum neuen Topfavoriten auf den Titel auserkoren. Die Nummer drei der Welt, stark auf Sand, dazu recht gut in Form. Einiges spricht tatsächlich für Zverev – wenn er denn voll bei sich bleibt.
Zverev selbst bleibt zurückhaltend. "Ich muss mich auf die Sachen konzentrieren, die ich beeinflussen kann und das sind meine Matches", sagte er nach dem Sieg. "Ich werde alles dafür tun, auch in der zweiten Woche gutes Tennis zu spielen und alle meine Matches, die ich spiele, zu gewinnen."
Gegen Halys war vom gestiegenen Druck anfangs kaum etwas zu spüren. Der Auftritt war nicht spektakulär, keineswegs so mitreißend wie jenes Duell zuvor zwischen Djokovic und dem brasilianischen Shootingstar Joao Fonseca, aber weitgehend effektiv. Zverev spielte gegen den 90. der Welt seinen Stiefel runter, was unbedingt als Lob verstanden werden sollte.
Einzig im dritten Satz wackelte er, spielte nicht mehr so zielstrebig. Auch der Aufschlag kam nicht wie gewohnt. Halys verlängerte das Spiel entsprechend mit einem Satzgewinn. Im vierten Durchgang aber fand Zverev gegen einen wacker kämpfenden Gegner zu vorheriger Souveränität zurück. Kurzum: Der Traum vom ersten Grand-Slam-Triumph lebt.
Seit Jahren begleitet Alexander Zverev der Makel, noch nie ein Grand-Slam-Turnier gewonnen zu haben. Bei den French Open könnte er das ändern, diesmal wirklich. mehr
Im Achtelfinale wartet nun das Duell mit Jesper de Jong. Der Niederländer ist eine der großen Überraschungen bei diesen Spielen von Paris. Erst schickte die Nummer 106 der Welt den Schweizer Stan Wawrinka in die French-Open-Rente, dann besiegte er am Freitag den deutlich stärker eingeschätzten Russen Karen Khachanov.
Zwei Achtungserfolge, keine Frage. Dennoch ist Zverev natür
📌 Kaynak
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