Champions-League-Finale: Der Meistertrainer mit der Raspelstimme
Die zwei großen Leistungen des Luis Enrique: Mit PSG hat er Real Madrid als Europas Fußballmacht abgelöst. Und seine einst verwöhnte Mannschaft genießt Sympathien.
Luis Enrique führt PSG zum Champions-League-Sieg, indem er eine vielseitige Mannschaft formt, die sowohl vorne als auch hinten überzeugt. Im Finale gegen Arsenal zeigt sich die Disziplin und Geduld seiner Spieler, trotz Verletzungen und Ausfällen. Enrique zählt nun zu den großen Trainern und PSG löst Real Madrid als Fußballmacht ab. Seine Trainerarbeit wird gelobt, während er Ancelotti in der Anzahl der Champions-League-Titel einholt. Enrique formt aus verwöhnten Talenten kämpferische Spieler, die den Erfolg feiern.
Luis Enrique kann also auch anders. Im Vorjahr überfiel seine Mannschaft einen überforderten Gegner, schlug Inter Mailand beim höchsten Endspielsieg in der Geschichte der Champions League 5:0. In diesem Jahr musste Enriques PSG einen Rückstand aufholen, andere Rückschläge wegstecken, um am Ende auf die knappste Weise zu gewinnen. Paris Saint-Germain behielt im Elfmeterschießen die Nerven, bezwang den FC Arsenal 5:4.
Dass seine Mannschaft auf zwei sehr verschiedene Weisen gewinnen kann, haben die Bayern-Fans im Halbfinale erleben müssen. Das 5:4 im Hinspiel glich einem Angriffsrausch, im Rückspiel überraschte Paris mit der hohen Kunst des Verteidigens. Das ist das Neue an Enriques PSG: Seine Mannschaft kann es vorne und hinten, wenn es sein muss.
📌 Kaynak
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