Pazifik: US-Militär tötet wieder mutmaßliche Drogenschmuggler auf See
Bei dem Angriff des US-Militärs im östlichen Pazifik sind drei Menschen getötet worden. Das attackierte Boot sei auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen.
Das US-Militär hat erneut ein Drogenschmugglerboot im östlichen Pazifik attackiert und dabei drei Männer getötet. Laut Geheimdiensten befand sich das Boot auf einer bekannten Drogenroute. US-Streitkräfte blieben unversehrt, doch die Unabhängigkeit der Angaben ist fraglich. Unter Trumps Befehl greift die Armee seit letztem Herbst Schmugglerboote an, was wiederholt zu Todesfällen führt. Die völkerrechtliche Zulässigkeit solcher Angriffe in internationalen Gewässern wird von Kritikern angezweifelt. Die USA kämpfen mit einem großen Drogenproblem und machen ausländische Schmuggler dafür verantwortlich.
Zum wiederholten Male hat das US-Militär nach eigenen Angaben ein Drogenschmugglerboot im östlichen Pazifik angegriffen und dabei drei Männer getötet. Das Boot sei nach Erkenntnissen der Geheimdienste auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom auf der Plattform X mit.
US-Streitkräfte seien bei dem Angriff am Samstag nicht zu Schaden gekommen. Die Angaben des US-Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen. Dabei werden immer wieder Menschen getötet. Erst am Freitag hatte es einen ähnlichen Angriff gegeben, ebenfalls mit drei Toten.
Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind. Die Vereinigten Staaten haben ein großes Drogenproblem, für das sie ausländische Schmuggler verantwortlich machen.
📌 Kaynak
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