Medizin: »Ich dachte, ich würde sterben«
Der Arzt Maurice Kakule Mutsunga überlebte 2018 nur knapp Ebola. Nun bereitet er sich auf Patienten vor. Und erlebt, wie Gewalt und Mythen den neuen Ausbruch befeuern.
Ebola grassiert erneut im Kongo, mehr als 1000 Verdachtsfälle. Arzt berichtet von dramatischen Symptomen und persönlicher Ebola-Infektion. Überlebende kämpfen mit Stigmatisierung und Vorwürfen. Bewaffnete Konflikte erschweren Versorgung, Misstrauen gegenüber Regierung. Helfer benötigen dringend lokale Labore und Schutzausrüstung.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre grassiert in der Demokratischen Republik Kongo das Ebolavirus. Die Epidemie von 2018 galt als zweitgrößte weltweit. Nun breitet sich dort eine neue Virusvariante aus. Mehr als 1000 Menschen gelten als Verdachts- oder bestätigte Fälle, fast 250 sind wahrscheinlich bereits an Ebola verstorben. Maurice Kakule Mutsunga arbeitet in einem Krankenhaus nahe der Stadt Beni im Ostkongo. Der Arzt war 2018 einer der ersten Ebola-Infizierten im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
DIE ZEIT: Herr Kakule Mutsunga, wie ist die Lage bei Ihnen im Krankenhaus?
📌 Kaynak
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