»Überfall« von Franz-Stefan Gady: Wenn der Steffl brennt
Der Krieg kommt auch nach Österreich, falls Russland die Nato angreift, warnt der Militäranalyst Franz-Stefan Gady in seinem Buch. Er entwirft ein düsteres Szenario.
Russland greift im Jahr 2029 in Europa an, auch Österreich ist betroffen: Drohnen und Marschflugkörper treffen den Wiener Stephansdom. Der Militäranalyst Franz-Stefan Gady skizziert in seinem Buch "Überfall" ein düsteres Szenario, in dem Österreich zum Ziel russischer Angriffe wird. Die Neutralität des Landes erweist sich als hinderlich, die Regierung muss sich an die Nato wenden, um das Überleben der Republik zu sichern. Gady plädiert dafür, Szenarien durchzuspielen und die Verteidigung zu stärken, um die Bevölkerung vor der Bedrohung zu schützen.
Es war der größte russische Angriff bisher – und eine schreckliche Nacht. 200 Drohnen und 90 Marschflugkörper haben die Russen abgefeuert, auf Deutschland, Tschechien – und Österreich. Die Luftabwehr über Wien versucht, einen Drohnenschwarm abzufangen. Bei neun Geräten gelingt es, eine zehnte wird zwar getroffen, sie verlässt aber ihre Flugbahn – und stürzt ab. Ausgerechnet auf den Wiener Stephansdom. Der Dachstuhl fängt Feuer. Der Steffl brennt.
Es ist ein Panorama des Schreckens, das der österreichische Militäranalyst Franz-Stefan Gady in seinem neuen Buch Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt auf knapp 160 Seiten zeichnet. Es ist das Jahr 2029. In der Ukraine gibt es einen Waffenstillstand, aber für Europa bedeutet das keinen Frieden. Russland greift im Baltikum an. Um den Nachschub zu unterbinden, bombardiert das russische Militär die Routen im westlichen Hinterland der Allianz. Ein zentraler Korridor führt durch Österreich.
📌 Kaynak
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