Weltnichtrauchertag: Drogenbeauftragter fordert deutlich höhere Preise für Zigaretten
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, ist für eine Erhöhung der Tabaksteuer. Die WHO warnt vor den Folgen des Rauchens für Jugendliche.
Der Drogenbeauftragte Hendrik Streeck fordert höhere Preise für Zigaretten und Vapes, um junge Menschen vom Rauchen abzuhalten. Die WHO warnt vor den Gefahren des Tabakkonsums für Jugendliche und fordert Regierungen zum Handeln auf. Eine Studie zeigt einen deutlichen Anstieg jugendlicher Raucher in Deutschland, vor allem bei E-Zigaretten und Nikotinbeuteln. Streeck betont, dass höhere Preise den Einstieg verhindern und Rauchern beim Aufhören helfen können. Die Bundesärztekammer fordert strengere gesetzliche Maßnahmen, um Jugendliche vor dem Rauchen zu schützen.
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), hat deutlich höhere Preise für Zigaretten und Vapes gefordert. Der Preis dieser Produkte müsse »spürbar steigen«, sagte Streeck der Rheinischen Post.
Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor den Gefahren des Rauchens für junge Menschen gewarnt. Weltweit konsumierten mindestens 40 Millionen Menschen im Alter von 13 bis 15 Jahren Tabakprodukte. Der Gebrauch von E-Zigaretten sowie Nikotinbeuteln unter Jugendlichen nehme zu, teilte die WHO am Freitag in Genf mit. Die WHO forderte die Regierungen auf, Jugendliche besser vor Tabak- und Nikotinprodukten zu schützen.
Dieser Anstieg gilt auch für Deutschland. Die kürzlich veröffentlichte Drogenaffinitätsstudie 2025 des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) verzeichnet einen Anstieg der jugendlichen Raucher in Deutschland. Demnach hat 2025 fast jeder Zehnte (9,6 Prozent) der 12- bis 17-Jährigen Nikotinprodukte konsumiert. 2021 waren es noch 6,1 Prozent. Vor allem der Konsum von Mehrweg-E-Zigaretten und Nikotinbeuteln habe deutlich zugenommen.
📌 Kaynak
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