Metallica in Berlin: Verwüstungsfreude für die ganze Familie
95.000 Metallica-Fans können nicht unrecht haben, aber zumindest hatten sie einen sehr hübschen Abend: über das Berliner Konzert der größten Metalband des Planeten.
Metallica rockt das Berliner Olympiastadion mit 95.000 Fans, ein Rekordkonzert in Deutschland. Die Band präsentiert eine Best-of-Show ihrer bewegten Geschichte, von Thrashmetal bis Mainstream. Trotz Höhen und Tiefen, wie dem umstrittenen "schwarzen Album" und dem experimentellen "St. Anger", begeistern Metallica mit energiegeladenen Klassikern. Die Atmosphäre ist elektrisierend, die Feuersäulen spektakulär, und James Hetfield strahlt die Freude an seinem "schönsten Job der Welt" aus. Ein Abend voller Rock, Emotionen und unvergesslicher Momente für die Metallica-Familie und alle, die sich dem Sound der Legenden hingeben.
Da James Hetfield ein bisweilen weiser, nach etwa einer Stunde nachweislich ein ziemlich verschwitzter Mann ist, sagt er: Es gibt nichts Schöneres als Feuersäulen und laute Musik.
Und bevor ihm nun jemand hier widerspricht, weil es zum Beispiel auch den Gardasee gibt oder Hölderlin-Gedichte oder Liebesromane mit hoher Luftfeuchtigkeit oder das gute, kuratierte Leben zwischen Vitra-Möbeln, Filmen von Truffaut und feinsinnigen Ei-Gerichten, sollte man zumindest erwägen, mindestens in loser Regelmäßigkeit auf Metalkonzerte zu gehen, um sich das Ganze noch einmal anders zu überlegen. Die Feuersäulen sind jedenfalls spektakulär, als habe man die Pyrotechnik direkt von Höllendämonen bestellt, und laut ist es, sogar sehr.
📌 Kaynak
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