Spieleindustrie in der Schweiz: Welten bauen auf Schweizer Art
»Farming Simulator«, »The Wandering Village« oder »Transport Fever«: Millionen Gamer lieben Computerspiele aus der Schweiz. Was machen Schweizer Entwickler anders?
Die Schweizer Game-Industrie boomt: Urban Games aus Schaffhausen entwickeln die meisterwartete Wirtschaftssimulation "Transport Fever 3". Mit über 20 Millionen Euro Umsatz und Millionen verkauften Spielen sind sie erfolgreich. Im Swiss Game Hub in Zürich entstehen hingegen kreative, originelle Spiele mit Fokus auf Storytelling und Witz. Trotz internationaler Anerkennung kämpfen Schweizer Entwickler mit geringen Erfolgsquoten und wenig Förderung. Giants Software setzt mit dem Farming Simulator auf Realismus und Marketing für Traktormarken, während Urban Games mit Paradox Interactive für Transport Fever 3 zusammenarbeitet. In der virtuellen Welt von "Transport Fever 3" müssen knifflige Transportwege geplant werden, um Kunden wie Ethan zufriedenzustellen.
Ich sitze vor einem Bildschirm, und vor mir taucht das fiktive Städtchen Edmonton auf. Ein paar Straßen, ein paar Häuser, ein Laden, eine Fabrik. 131 Menschen leben hier. Ich zoome auf einen von ihnen: Ethan Scott steht vor seinem Haus und muss zur Arbeit. Er steigt in sein Auto und fährt los. Wie schaffe ich es, dass er mein Kunde wird?
Heute bin ich nicht Journalist, heute bin ich Transportunternehmer. Mein Ziel ist es, ein internationales Netzwerk mit Bussen, Zügen, Schiffen und Flugzeugen aufzubauen und Kleinstädte in Metropolen zu verwandeln. Doch erst einmal baue ich in Edmonton zwei Bus-Depots. Zwischen ihnen will ich einen Bus hin- und herfahren lassen. Mal schauen, ob Ethan einsteigt.
📌 Kaynak
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