Autos in Nordkorea: Plötzlich Parkplatzmangel in Pjöngjang?

🚀 Uzay 📰 Tagesschau 🕐 4 gün önce
Autos in Nordkorea: Plötzlich Parkplatzmangel in Pjöngjang?

In der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang soll es immer mehr Autos geben. Das zeigen wohl Satellitenbilder und private Aufnahmen aus dem abgeschotteten und streng sanktionierten Land. Was steckt dahinter? Von Thorsten Iffland. [ mehr ]

In der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang soll es immer mehr Autos geben. Das zeigen wohl Satellitenbilder und private Aufnahmen aus dem abgeschotteten und streng sanktionierten Land. Was steckt dahinter?

Die Farbe des Nummernschilds verrät es: Wenn es gelb ist, handelt es sich um ein Privatfahrzeug - und von diesen Pkw sind auf den Straßen der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang immer mehr unterwegs. In den sozialen Medien und in verifizierten Videos von Nachrichtenagenturen kursieren zunehmend Bilder von Neuwagen in dem abgeschotteten Land, sogar von Staus.

"In letzter Zeit hat die Zahl der Fahrzeuge so stark zugenommen, dass Themen wie Luftverschmutzung selbst für die nordkoreanischen Behörden zu einem Problem geworden sind", erklärt Lee Sang-Yong, Direktor beim auf Nordkorea-Berichterstattung spezialisierten Medienhaus Daily NK. Mit der steigenden Zahl der Autos werde sogar immer wieder über Parkplatzmangel diskutiert.

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Privatwagen waren in Nordkorea bislang so ungewöhnlich, dass selbst neuere Hochhäuser in Pjöngjang ohne Parkflächen für die Anwohner geplant wurden. Auch Tankstellen und Sprit für Pkw gibt es kaum. Es existiert praktisch keine Infrastruktur für Ersatzteile oder Werkstätten.

Woher aber kommt diese scheinbar plötzliche Zunahme von Autos auf den Straßen Nordkoreas? Ein Grund scheint eine Gesetzesänderung zu sein, sagt der Büroleiter der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung in Südkoreas Hauptstadt Seoul, Frederic Spohr.

"Das hängt auch sehr stark damit zusammen, dass es mittlerweile rechtlich einfacher ist, in Nordkorea Autos zu besitzen." Mehrere Regelungen vereinfachten das nun, so Spohr. Noch vor ein paar Jahren sei der Privatbesitz von Autos so gut wie unmöglich gewesen.

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Ein weiterer Grund: Obwohl der Export von Autos nach Nordkorea gegen UN-Sanktionen verstößt, scheinen aktuell viele Autos aus und von China den Weg in den isolierten Staat zu finden. "Wenn die chinesischen Grenzbeamten da irgendwie ein Auge zudrücken, geschmiert werden, wie auch immer - da gibt es eben Mittel und Wege, wie man die Autos über die Grenze bekommt", erklärt Spohr.

Die Forscherin Joung-Eun Lee vom Koreanischen Institut für Nationale Wiedervereinigung in Südkorea hat entlang der 1.400 Kilometer langen Grenze mit dem Norden Fotos gemacht und analysiert. "Wenn ich heutzutage in die Grenzregion zwischen China und Nordkorea fahre, fällt mir auf, dass mehr

#satellite

📌 Kaynak

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