KI-Brille für den Kampf: Wie Anduril und Meta den US-Soldaten der Zukunft ausrüsten wollen
Die US-Armee hat vor einem Jahr einen Wettbewerb gestartet, bei dem Tech-Unternehmen den Soldaten der Zukunft ausrüsten sollen. Beteiligt sind auch Meta – un weiterlesen auf t3n.de
Die US-Armee hat vor einem Jahr einen Wettbewerb gestartet, bei dem Tech-Unternehmen den Soldaten der Zukunft ausrüsten sollen. Beteiligt sind auch Meta – und der Ex-Gründer von Oculus, Palmer Luckey. Was wird dabei herauskommen?
Anduril Industries hatte kürzlich gute Nachrichten: Das Verteidigungs-Startup von Oculus-Gründer Palmer Luckey konnte erstmals Details zu einer neuen neuartigen Brille nennen, die die Firma zusammen mit Meta für das US-amerikanische Kriegsministerium herstellt. Das Augmented-Reality-Headset für den „Soldaten der Zukunft“ kann etwa Drohnenangriffe per Eye-Tracking steuern, beherrscht Sprachbefehle und soll so „den Menschen als Waffensystem optimieren“, wie Quar Barnett, Entwicklungsvizepräsident bei Anduril und vormals beim Special Operations Command der US-Armee tätig, sagte. Die Vision ist dabei zweifellos von Cyborgs inspiriert: Barnett möchte, dass Drohnen und Soldaten gemeinsam sehen, Informationen nahtlos austauschen und Entscheidungen als gemeinsame Einheit treffen.
Anduril hat tatsächlich sogar zwei solcher Projekte in Arbeit. Das erste Vorhaben nennt sich „Soldier Born Mission Command“ (SBMC), für das das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Prototyp-Auftrag von der US-Armee im Wert von 159 Millionen US-Dollar einwerben konnte. Hier ist auch Meta beteiligt. Die AR-Brille soll an vorhandenen Militärhelmen befestigt werden. Anduril hat jedoch auch ein selbstfinanziertes Nebenprojekt in Angriff genommen, das im Oktober angekündigt wurde. Dabei geht es um eine Kombination aus Helm und Headset, die sich „Eagle Eye“ nennt. Angefordert hat die US-Armee das Werkzeug nicht, doch bei Anduril geht man davon aus, es verkaufen zu können. Inhaltsverzeichnis
Egal ob SBMC oder Eagle Eye – beide Systeme scheinen noch Jahre von der Praktikabilität entfernt. Es wird nicht erwartet, dass die US-Armee ihre erste Wahl für das SBMC-Programm erst 2028 bekannt geben wird, denn die ist noch nicht sicher. Erst danach wird die Produktion beginnen. Doch denkbar ist auch, dass es überhaupt nicht so weit kommt. Die Gründe liegen in der Vergangenheit.
James O’Donnell ist Reporter bei der US-amerikanischen MIT Technology Review. Sein Themengebiet ist KI, Robotik und autonomes Fahren.
📌 Kaynak
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