Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten

📌 Diğer 📰 Zeit Online 🕐 4 gün önce
Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten

Bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien kämpfen vor allem drei Kandidaten um den Einzug in die Stichwahl. Amtsinhaber Gustavo Petro darf nicht mehr antreten.

In Kolumbien fand die erste Runde der Präsidentschaftswahl statt, die als Richtungswahl zwischen einem linken und einem rechtsgerichteten Kandidaten gilt. Etwa 41 Millionen Kolumbianer waren zur Wahl aufgerufen, mit ersten Ergebnissen gegen 20 Uhr Ortszeit. Eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda und dem rechtsgerichteten Anwalt Abelardo de la Espriella ist wahrscheinlich. Die Wahl wird von einem Anstieg der Gewalt überschattet, während das Land unter bewaffneten Konflikten leidet. Die Kandidaten versprechen unterschiedliche politische Schwerpunkte, von Friedensverhandlungen bis hin zu einem harten Vorgehen gegen bewaffnete Banden.

In Kolumbien haben die Menschen bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl abgestimmt. Der Urnengang gilt als Richtungswahl: Die Bürger in dem südamerikanischen Land waren aufgerufen, sich inmitten zunehmender Gewalt zwischen einem linken Kandidaten und dessen rechtsgerichteten Rivalen zu entscheiden. Etwa 41 Millionen ​Kolumbianerinnen und Kolumbianer sind wahlberechtigt.

Erste verlässliche Ergebnisse werden gegen 20 Uhr Ortszeit (3 Uhr MEZ) erwartet. Für einen Sieg ist mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen notwendig. Es treten 14 Kandidatinnen und Kandidaten an. Eine Stichwahl in drei Wochen zwischen dem linken Senator Iván Cepeda und dem rechtsgerichteten Anwalt Abelardo de la Espriella gilt als wahrscheinlich.

Cepeda erzielte zuletzt in Umfragen hohe Zustimmungswerte. De la Espriella liegt demnach knapp vor der zweiten rechten Kandidatin, der Senatorin Paloma Valencia. Cepeda will den Kurs des scheidenden Amtsinhabers Gustavo Petro fortsetzen, des ersten linken Präsidenten in der Geschichte Kolumbiens. Petro darf laut der Verfassung nicht erneut antreten.

Überschattet wird die Wahl von einem deutlichen Anstieg der Gewalt. Während Petros vierjähriger Amtszeit sank die Arbeitslosigkeit, der Mindestlohn stieg um 75 Prozent. Doch trotz Verhandlungen der Regierung mit den Guerilla- und paramilitärischen Gruppen des Landes verschlechterte sich die Sicherheitslage deutlich. Kolumbien leidet seit Jahrzehnten unter bewaffneten Konflikten, an denen neben der Armee und linken Guerillagruppen auch rechte Paramilitärs und Drogenbanden beteiligt sind.

Cepeda, Sohn eines ermordeten kommunistischen Politikers, verspricht Friedensverhandlungen mit illegalen bewaffneten Gruppen – eine Politik, die unter dem amtierenden Präsidenten Gustavo Petro bislang kaum Fortschritte verzeichnet hat. Zudem plant er Reformen zur Bekämpfung von Armut und Ungleichheit, darunter ⁠Steuererhöhungen für Spitzenverdiener, die ​Überga

📌 Kaynak

Bu özet Zeit Online kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.

Orijinal haberi oku →
← Tüm haberlere dön