Unwetter in Bayern: Entwurzelte Bäume, umgeknickte Strommasten
Starke Unwetter in Bayern: Im Osten des Landes knickten Strommasten um und ein Blitz schlug in ein Haus ein. In Mittelfranken stürzten Bäume auf Häuser und Straßen. Noch immer gilt eine Unwetterwarnung.[ mehr ]
Starke Unwetter in Bayern: Im Osten des Landes knickten Strommasten um und ein Blitz schlug in ein Haus ein. In Mittelfranken stürzten Bäume auf Häuser und Straßen. Noch immer gilt eine Unwetterwarnung.
Nach der Sommerhitze hat ein Wetterumschwung am Sonntag in Teilen Bayerns für zahlreiche witterungsbedingte Einsätze gesorgt. Heftige Gewitter, teils mit Starkregen und stürmischen Böen, entwurzelten Bäume, beschädigten Strommasten und behinderten den Verkehr. In Erlangen rief die Integrierte Leitstelle Besucher der Bergkirchweih auf, das Festivalgelände wegen des Unwetters zu verlassen.
Viel zu tun hatten Polizei und Feuerwehr in Niederbayern und der Oberpfalz. Dort zog der Sturm am Sonntagnachmittag durch die Regierungsbezirke. Im Bereich der Einsatzzentrale Oberpfalz wurden etwa 40 Einsätze registriert. Besonders in Stadt und Landkreis Regensburg kam es zu einigen Unwetterschäden, hauptsächlich durch umgestürzte Bäume. Verletzt wurde allerdings niemand, auch kam es zu keinen unwetterbedingten Verkehrsunfällen.
Im Landkreis Neumarkt knickten mehrere Strommasten durch den heftigen Wind um, die nahegelegene A3 war aber nicht beeinträchtigt und auch die Stromversorgung für die umliegenden Ortschaften blieb gesichert.
In Niederbayern waren vor allem der Bereich um Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen vom Unwetter betroffen. Die Einsatzzentrale Niederbayern verzeichnete dutzende Einsätze. In Rain im Kreis Straubing-Bogen schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein, das daraufhin brannte. Ob Bewohner verletzt wurden, ist derzeit noch unklar.
Verletzt wurde im Landkreis aber eine Radfahrerin, die durch das Unwetter von ihrem Fahrrad stürzte. Auf der A92 bei Dingolfing flogen mehrere Verkehrsschilder von einer Baustelle auf die Fahrbahn, die konnten inzwischen aber wieder entfernt werden.
Auch über Mittelfranken zog am Sonntag ein kurzes, aber heftiges Gewitter. Polizei und Feuerwehr rückten zu 63 Unwettereinsätzen aus, wie ein Sprecher mitteilte. Der Sturm knickte mehrere Bäume um, die teils auf Straßen und Häuser fielen.
In Wernsbach, einem Ortsteil von Weihenzell im Landkreis Ansbach, stürzte ein morscher Baum auf das Dach einer Gaststätte. Verletzt wurde niemand. Auch in Limbach, einem Gemeindeteil von Schwabach, kam es zu einem lokalen Unwetter.
Den Besuchern der Bergkirchweih in Erlangen wurde am Sonntagabend kurzzeitig per Warnung in der Katastrophenschutz-App "NINA" empfohlen, das Festgelände wegen drohender Gewitter zu verlassen. Wie die zuständige Integrierte Leitstelle in Nürnberg auf BR-Anfrage bestätigte, handelt es sich dabei nicht um eine
📌 Kaynak
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