French Open 2026: Zverev zieht mühelos ins Viertelfinale ein
Alexander Zverev zieht ohne Satzverlust gegen Außenseiter Jesper De Jong ins Viertelfinale der French Open ein. Dem Hamburger genügt eine konzentrierte Leistung. Nun wartet der erste Brocken.[ mehr ]
Alexander Zverev zieht ohne Satzverlust gegen Außenseiter Jesper De Jong ins Viertelfinale der French Open ein. Dem Hamburger genügt eine konzentrierte Leistung. Nun wartet der erste Brocken.
Alexander Zverev spielte sicher nicht sein bestes Tennis, mit Ausnahme einer schwachen Anfangsphase agierte der Hamburger am Sonntag aber äußerst konzentriert. Der Drei-Satz-Sieg gegen den niederländischen Außenseiter Jesper De Jong im Achtelfinale der French Open durfte demnach gleichermaßen als souverän wie verdient eingeordnet werden.
7:6 (7:3), 6:4, 6:1 - der Traum Zverevs vom Premierentitel in einem Grand Slam lebt, ist noch ein Stückchen greifbarer geworden. "Es war zu Beginn ein bisschen schwierig, aber dann habe ich meinen Rhythmus gefunden. Ich fühle, dass mein Spiel da ist", sagte Zverev direkt nach der Partie.
Dabei war der Matchbeginn für Zverev ziemlich hakelig. Sofort verlor er sein erstes Aufschlagspiel, kam gegen den entspannter wirkenden De Jong überhaupt nicht rein. Erst Mitte des Auftaktsatzes fand der Hamburger so langsam seine Sicherheit, wurden die Aufschläge präziser, das freie Spiel selbstbewusster - der Tie-Break musste entscheiden und verdeutlichte die Nervenstärke des Deutschen. Der lag schon mit 0:3 hinten und setzte sich dennoch mit 7:3 durch.
Fortan hatte Zverev seinen Fuß in der Tür. Oder weniger floskelhaft formuliert: Er war der bessere Spieler. Der 29-Jährige ließ De Jong, die Nummer 106 der Welt, im zweiten Durchgang einerseits beim eigenen Aufschlag nie am Break schnuppern und nutzte andererseits eine kleine Schwäche des an sich ordentlich spielenden Außenseiters zur 2:0-Satzführung.
Ohne Glanz, aber mit konzentrierter Arbeit ging es auch anschließend für Zverev im dritten Durchgang weiter. Er dominierte den eigenen Aufschlag, bewegte De Jong weit über den Platz, spielte den Wildcard-Teilnehmer müde. Und gewann letztlich locker.
Im Viertelfinale wartet auf den Hamburger nun jedoch die erste echte Prüfung im Turnierverlauf. Der junge Spanier Rafael Jódar setzte sich trotz 0:2-Satzrückstands noch gegen seinen Landsmann Pablo Carreno Busta durch. Er gilt als aufsteigender Stern am Sandplatz-Himmel. "Rafa ist ein sehr talentierter Spieler, es wird eine schwierige Aufgabe", sagte Zverev, aber: "Ich bin bereit."
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Dieses Thema im Programm: sportschau.de | Zverev macht mit De Jong kurzen Prozess | 31.05.2026 | 18.05 Uhr
📌 Kaynak
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