DFB-Elf testet gegen Finnland
Deutschland testet vor der Fußball-WM gegen Finnland. Das Spiel in Mainz ist für Nadiem Amiri eine Art Heimspiel. Für die Startelf dürfte es aber nicht reichen. Für ihn kein Problem.[ mehr ]
Nadiem Amiri hat in Leverkusen schwierige Zeiten erlebt. In Mainz blühte er wieder auf und wurde für die WM nominiert. Beim "Heimspiel" gegen Finnland dürfte er zunächst auf der Bank sitzen. Für ihn kein Problem, er geht damit seit den schwierigen Zeiten viel besser um.
Im Tor wird Oliver Baumann stehen, das hat Julian Nagelsmann schon vor Tagen verraten. Manuel Neuer wird im Testspiel gegen Finnland am Sonntag (31.05.2026, ab 20.35 Uhr im Audiostream) in Mainz noch geschont.
Rechts hinten verteidigt Joshua Kimmich. Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck dürften die beiden Innenverteidiger sein, David Raum auf der linken Seite der Viererkette stehen. Im zentralen Mittelfeld des von Julian Nagelsmann favorisierten 4-2-3-1-Systems starten Aleksandar Pavlović und Felix Nmecha, wie der Bundestrainer am Samstag in Herzogenaurach sagte.
Wer passt am bestem zu wem und in welchem System? Das wird noch ausreichend erörtert werden. Hier geht es zunächst mal rein um die Zahlen der offensiven deutschen Fußball-Nationalspieler. mehr
Jamal Musiala und Florian Wirtz dürften im offensiven Mittelfeld gesetzt sein. Auf der rechten Seite startet Lennart Karl, wie der Bundestrainer auch verriet. Vorne wird "wahrscheinlich Deniz Undav beginnen", so Nagelsmann.
Häufiger ist es so, dass Spieler zum Einsatz kommen, die im jeweiligen Stadion auch mit ihrer Bundesligamannschaft die Heimspiele bestreiten. So stand etwa Alexander Nübel vom VfB im Tor, als Deutschland Ende März in Stuttgart gegen Ghana mit 2:1 gewann.
Das war der drittletzte Test, es folgt also nun in Mainz der vorletzte. Es ist der letzte vor dem Abflug zur Weltmeisterschaft, und daher stehen die Chancen auf einen Heimbonus für Nadiem Amiri schlecht.
Der Mittelfeldspieler rechnet damit, das haben auch die Gespräche der vergangenen Wochen mit dem Bundestrainer ergeben. Er wolle nicht falsch verstanden werden, er sei "nicht glücklich" über einen Platz auf der Bank.
Aber dass er es überhaupt mit einem intensiven Rehaprogramm ("So hart habe ich noch nie gearbeitet.") wieder rechtzeitig geschafft habe, sich noch zu empfehlen und letztlich auch im Kader zu sein, das reicht ihm.
"Ich komme aus Ludwigshafen. Ich bin dankbar, dass ich hier bin", sagte er bei einer Medienrunde im Trainingslager des DFB in Herzogenaurach.
Die kleine Stadt in Mittelfranken kassiert Gewerbesteuern von drei Weltkonzernen, darunter die beiden Sportartikelausrüster Adidas und Puma. Ludwigshafen hat auch andere große Firmen, ist aber geprägt von BASF, und das auch im Stadtbild. Ludwigshafen, und das meinte Amiri mit dem Hinweis auf seine Geb
📌 Kaynak
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