Eishockey-WM: Finnland besiegt die Schweiz und wird Eishockey-Weltmeister
Ein einziges Tor fiel im Finale der Eishockey-WM in Zürich, und dies erst in der Verlängerung. Die Finnen verlängerten damit das Endspieltrauma der Schweizer Gastgeber.
Finnland ist Eishockey-Weltmeister, nachdem sie die Schweiz in einem knappen Finale besiegten. Die Finnen setzten auf Härte und starke Defensive, während die Schweizer lange Zeit ohne Torgefahr blieben. Norwegen überraschte mit dem Gewinn der Bronzemedaille gegen Kanada. Ein historischer Erfolg für die Nordeuropäer, die zuvor noch nie eine Medaille bei einer Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen hatten. Henrik Haukeland war dabei ein überragender Rückhalt im Tor der Norweger.
Finnland ist erstmals seit 2022 wieder Eishockey-Weltmeister geworden und hat das Finaltrauma der Schweiz verlängert. Die Nordeuropäer besiegten den WM-Gastgeber in Zürich nach Verlängerung mit 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) und krönten sich mit dem insgesamt fünften Titelgewinn. Konsta Helenius von den Buffalo Sabres sorgte schließlich mit seinem Tor in der Extraspielzeit für die fünfte Schweizer Finalniederlage nach 2013, 2018, 2024 und 2025.
Bei den zuvor neun Siegen bei dieser WM in Zürich hatten die Schweizer den Gegner von Beginn an dominiert – auch dank der Unterstützung ihrer Fans. Finnland schaffte es dagegen, die Gastgeber mit Härte und starker Defensive zu bekämpfen. »Sie sind wie Roboter«, beschrieb Deutschlands NHL-Star Moritz Seider die Finnen. Der Schweizer Keeper Leonardo Genoni stand deutlich mehr im Mittelpunkt als sein Gegenüber Justus Annunen.
Die erste Torchance in der Partie, die der DEL-Schiedsrichter André Schrader an der Seite des Schweden Tobias Björk leitete, hatten die aggressiv startenden Finnen: Verteidiger Olli Määttä scheiterte an Torhüter Leonardo Genoni (4.). Erst im ersten Powerplay kamen die Schweizer mit Timo Meier erstmals gefährlich vors Tor (11.). Zuerst jubelten die Finnen, aber zu früh: Anton Lundell schlug den Puck aus der Luft ins Tor, doch Schrader und Co. entschieden nach Videobeweis auf hohen Stock (14.).
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Auch in doppelter Überzahl schafften es die Schweizer zu Beginn des Mitteldrittels nicht, NHL-Torhüter Annunen in Bedrängnis zu bringen. Im zweiten Drittel begannen die Gastgeber mit fünf gegen drei – dank strittiger Entscheidung der Schiedsrichter. Doch Josi und Co. brachten in doppelter Überzahl keine hochkarätige Chance zustande. Die starke finnische Defensive ließ wenig zu. Das Team von Trainer Jan Cadieux erinnerte dabei an die Finalspiele ohne eigene Treffer 2024 und 2025 unter dem damaligen Coach Patrick Fischer. Der 50 Jahre alte Fischer hatte wenige Wochen vor der WM wegen eines gefälschten Covid-Impfzertifikats vor Olympia 2022 zurücktreten müssen.
Erst
📌 Kaynak
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