Marylin Monroes 100. Geburtstag: Harter Weg zur Kunstfigur

📰 Gündem 📰 Tagesschau 🕐 3 gün önce
Marylin Monroes 100. Geburtstag: Harter Weg zur Kunstfigur

Ihre Stimme, ihr Gang und ihr Lächeln machten die Hollywood-Schauspielerin zur globalen Ikone. Doch vieles daran war erlernt und inszeniert. Wie entstand dieser Mythos, und warum wirkt er bis heute? Von Helen Roth . [ mehr ]

Ihre Stimme, ihr Gang und ihr Lächeln machten die Hollywood-Schauspielerin zur globalen Ikone. Doch vieles daran war erlernt und inszeniert. Wie entstand dieser Mythos, und warum wirkt er bis heute?

Sie war der Inbegriff von Sexyness, Weiblichkeit und Hollywood. Das Lächeln, die hauchende Stimme, der schwungvolle Gang, ein weißes Kleid über dem U-Bahn-Schacht - all das prägte das Bild Marilyn Monroe. Doch Norma Jeane Baker musste erst lernen, Marilyn Monroe zu werden. Ihr Image war das Ergebnis harter Arbeit und präziser Selbstinszenierung - und gilt als eines der frühesten Beispiele dessen, was heute "Personal Branding" genannt wird.

Marilyn Monroe wurde am 1. Juni 1926 in Los Angeles geboren. Ihre Kindheit war von Instabilität geprägt: Sie lebte in Pflegefamilien und Waisenhäusern, ihre Mutter hatte psychische Erkrankungen. Mit 16 Jahren heiratete sie einen Nachbarssohn, um nicht erneut ins Heim zu müssen. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete sie in einer Rüstungsfabrik. Dort wurde sie von einem Fotografen entdeckt.

Es folgten erste Modeljobs und der Beginn ihrer Verwandlung zur Hollywood-Ikone. Norma Jeane hellte ihre ursprünglich dunklen Haare stark auf. Als Vorbild diente ihr unter anderem Jean Harlow, das große blonde Sexsymbol der 1930er-Jahre. Das Studiosystem der 1940er- und 1950er-Jahre funktionierte über klare Typenbilder. Auch Schauspielerinnen wie Rita Hayworth oder Kim Novak wurden entsprechend geformt.

Ob Monroe sich Schönheitsoperationen unterzogen hat, wird in ihren Biografien diskutiert. Häufig genannt werden eine mögliche Korrektur der Nasenspitze sowie ein kleines Kinnimplantat. Sicher ist: Monroe verstand früh, dass Hollywood weniger Natürlichkeit als perfekte Illusion verlangte.

Norma Jean wurde während ihrer Arbeit im Zweiten Weltkrieg bei einer Rüstungsfabrik von einem Fotografen entdeckt. Erst danach begann ihre Umwandlung zur Hollywood-Ikone.

Ihre berühmte hauchende Stimme entwickelte sie bewusst, um weicher und verletzlicher zu wirken. Es wird vermutet, dass sie damit auch ein leichtes Stottern kontrollierte. Ebenso ikonisch wie ihre Stimme wurde ihr Gang. Sie litt an einer Überbeweglichkeit der Knie, wodurch ihre Bewegungen unsicher wirkten.

Durch Körper- und Pantomimetraining entwickelte sie daraus ein kontrolliertes Bewegungsmuster, den sogenannten "Seiltanz". Der Effekt: ein charakteristisches, leicht wiegendes Schreiten. So entstand ein Markenzeichen, das ihre öffentliche Figur entscheidend mitformte.

Filme wie "Blondinen bevorzugt" (1953), "Das verflixte siebte Jahr" (1955) oder "Manche mögen es heiß" (1959) m

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📌 Kaynak

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