KI-Regulierung in den USA: Trump und der Papst haben KI-Sorgen. Die sind nur grundverschieden
Leo XIV. mahnt vor einem Rückschritt durch KI. Kaliforniens Gouverneur prüft Schutzmaßnahmen für Arbeitnehmer. Und: So gut ist Googles KI-Fitnesscoach. Der KI-Newsletter
US-Präsident Trump verschiebt Executive Order zur Kontrolle von KI, um "bestimmte Aspekte" zu überdenken. Papst Leo XIV. warnt vor Rückschritt durch KI und fordert christlichen Humanismus. Newsom in Kalifornien prüft Schutzmaßnahmen für Arbeitnehmer vor KI-Folgen. Deutsche Politik diskutiert Grundeinkommen als Lösung für Arbeitsmarktumwälzungen. Fitbit Air mit KI-Coach Gemini von Google bietet personalisierte Fitnessmotivation für 100 Euro.
So schnell kann es gehen: US-Präsident Donald Trump hat seine Executive Order zur Kontrolle von künstlicher Intelligenz (KI) wenige Stunden vor der Unterzeichnung verschoben, weil ihm »bestimmte Aspekte« nicht gefallen hätten, wie er Journalisten erklärte. »Wir liegen vor China, wir liegen vor allen anderen«, sagte Trump. Er werde nichts tun, was diesen Vorsprung gefährden könne. Ich bin mir nicht sicher, ob die Regierung damit so gut beraten ist. Das Wettrüsten mit China so viel wichtiger zu nehmen als die KI-Kritik in der eigenen Bevölkerung, die derzeit immer lauter wird, könnte sich noch als riskante Strategie erweisen.
Papst Leo XIV. hat seine lang erwartete erste Enzyklika veröffentlicht (für alle, die nicht fließend katholisch sprechen: Das ist eine Art kirchliches Lehrschreiben). Darin formuliert der Papst seine christliche-sozialethische Antwort auf den Digitalkapitalismus des 21. Jahrhunderts. Es sei eine kirchliche Vision und Warnung für das angebrochene KI-Zeitalter, schreibt mein Kollege Titus Blome in seiner Analyse – und ein Plädoyer für einen christlichen Humanismus und den Wert menschlicher Fehlbarkeit.
Künstliche Intelligenz lehnt der Papst darin nicht ab, sie dürfe aber nicht nur wenigen privaten Akteuren dienen, sondern müsse den Menschen, der Wahrheit und der Würde der Arbeit zugutekommen. Insofern ruft uns Leo XIV. auch in Erinnerung, was Arbeit den Menschen bedeutet. Dass sie eben kein reiner Produktionsfaktor ist, sondern vielmehr ein der menschlichen Natur eingeschriebenes Bedürfnis nach Entwicklung und Erfüllung. In einer Gesellschaft, die nur einem kleinen Teil der Bevölkerung Arbeit garantiert, stünden wir »vor einem Paradoxon aus materiellem Fortschritt und anthropologischem Rückschritt«, warnt der Papst.
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In dieser Hinsicht ist die Enzyklika nicht nur eine Ermahnung, sondern auch eine Ermutigung. Dazu nämlich, als Gesellschaft nicht in einer Wartestellung zu verharren, bis Arbeitsplätze verschwinden, sondern frühzeitig Antworten zu entwickeln auf die sozialen Verteilungsfragen, die KI aufwirft.
Was der Papst fo
📌 Kaynak
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