Marilyn Monroe: Zum 100. Geburtstag Bilder aus einem kurzen, intensiven Leben
Heute vor 100 Jahren kam in Los Angeles das Mädchen zur Welt, das als Marilyn Monroe zur Kino-Ikone wurde. Bilder aus einem kurzen, intensiven Leben.
Marilyn-Monroe-Porträt von Andy Warhol, entstanden 1964, circa zwei Jahre nach dem Tod der Schauspielerin. 1998 wurde »Orange Marilyn« bei Sotheby’s New York für 17,3 Millionen US-Dollar versteigert. Und auch heute, hundert Jahre nach dem 1. Juni 1926, an dem sie zur Welt kam, ist Marilyn Monroe als Mythos höchst präsent. Vor dem historischen Kino Chinese Theatre am Hollywood Boulevard, wo Monroes Handabdrücke im Beton verewigt sind, wollen Verehrer »Happy Birthday« singen und 100 Rosen niederlegen.
»Norma Jeane Mortenson« steht als Name des Mädchens in der Geburtsurkunde, das hier als Kleinkind am Strand mit seiner Mutter zu sehen ist: Gladys Baker war zum Zeitpunkt der Geburt in zweiter Ehe mit Martin Edward Mortensen verheiratet, zuvor hatte sie als 14-Jährige John Newton Baker geheiratet, einen gewalttätigen Mann, mit dem sie zwei Kinder hatte, die der Vater nach der Scheidung kidnappte. Norma Jeane erfuhr erst als Zwölfjährige von ihren Geschwistern. Gladys Baker, Cutterin bei den RKO Studios, übergab ihre Tochter in verschiedene Pflegefamilien und später auch in ein Waisenhaus in Los Angeles. Bei der Mutter wurde 1934 paranoide Schizophrenie diagnostiziert, ihren Geburtsnamen nutzte die angehende Schauspielerin später für ihr Pseudonym: Monroe.
Norma Jeane heiratet mit 16 Jahren ihren 21 Jahre alten Nachbarn Jim Dougherty. Als der einen Job bei der Handelsmarine annimmt und in den Südpazifik versetzt wird, sucht sich Monroe eine Anstellung am Fließband in einer Rüstungsfabrik. Ein Armee-Fotograf lichtet Monroe bei der Arbeit ab, ihre Fotos werden in etlichen Armee-Zeitschriften abgedruckt. So findet Monroe ihren Weg zu einer Modelagentur. »Dann steckten sie mich in einen Badeanzug und ich war plötzlich gefragt«, wird Monroe in dem Buch »Marilyn: Her Life in Her Own Words« zitiert. Ihre Agentin habe sie auch dazu überredet, ihr eigentlich braunes Haar zu blondieren, um mehr Aufträge zu bekommen.
1946 endet die Ehe mit Dougherty. Im selben Jahr unterschreibt Monroe einen Vertrag mit den Filmstudios Twentieth Century Fox und ändert kurz darauf ihren Namen in Marilyn Monroe. Doch der Durchbruch als Schauspielerin lässt noch auf sich warten. Aus Geldsorgen lässt sie sich Ende der Vierzigerjahre nackt fotografieren – für 50 Dollar. 1953 druckt der »Playboy« eines dieser Bilder auf die Mittelseiten seiner allerersten Ausgabe, angezogen ziert sie den Titel. »Ich habe nicht mal ein Dankeschön von denen bekommen«, wird Monroe später zitiert.
Marilyn Monroe als Lorelei in Howard Hawks’ Komödie »Blondinen bevorzugt«. Mit diesem Film und dem ebenfalls 1953
📌 Kaynak
Bu özet Spiegel kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →