George Washington und Pontiac: Was der Kampf um Land für die Geburt der USA bedeutet
Die Entstehung der USA ist eng verbunden mit dem Streben nach Land. Das zeigt die Geschichte des jungen Landvermessers George Washington. Eine Spurensuche
George Washington erkundet als 16-Jähriger das Shenandoah Valley und kauft später Land in der Region, das er bewirtschaftet und spekuliert. In der neuen Podcast-Folge wird die Rolle des Landbesitzes in der Gründung der USA beleuchtet, inklusive der Kämpfe zwischen Briten, Franzosen und Indianern um das Territorium. Der Anführer Pontiac bringt die Briten an den Rand der Niederlage, bevor die USA letztendlich siegen. Interessierte können im ZEIT Shop das aktuelle Heft zum Thema bestellen und mehr über die Geburt der Vereinigten Staaten erfahren.
George Washington ist 16 Jahre alt, als er 1748 zum ersten Mal ins Shenandoah Valley reist, ein weites Tal in den Appalachen. Ausgestattet ist er mit einem Landvermesser-Kompass, denn Ziel des Trips ist es, das Land jenseits der natürlichen Grenze zu erkunden. Jahre später wird Washington Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee, die dafür kämpft, dass die 13 Kolonien an der amerikanischen Ostküste von Großbritannien unabhängig werden. 1789 wird er zum ersten Präsidenten der USA gewählt.
Doch seinen frühesten Eindruck von dem, was einmal die Vereinigten Staaten sein könnten, gewinnt der junge Mann aus Virginia auf der ersten Tour nach Westen: Schon bald begegnet er dort einer Gruppe von »30 odd Indians« – »um die 30 Indianern«, wie er notiert. Im Jahr 1750 kauft Washington 1459 Acre Land im Shenandoah-Tal, etwa sechs Quadratkilometer. Bis zu seinem Tod wird er Land wie dieses bewirtschaften und mit ihm spekulieren – Land, auf dem bereits Menschen leben: Angehörige der Shawnee, Creek oder Delaware.
In der neuen Folge von Wie war das noch mal? erzählen wir, wie die USA auch aus dem Streben nach Land geboren wurden. Wir reisen ins historische Tal des Ohio, wo die Briten siedeln wollen, die Franzosen ihre älteren Ansprüche verteidigen und indianische Gruppen von Beginn an um ihre Unabhängigkeit kämpfen. Wir erzählen, wie der Ottawa-Anführer Pontiac mit seiner indianischen Allianz die Briten an den Rand einer Niederlage bringt und wie es den jungen USA schließlich gelingt, den Kampf um das Land doch für sich zu entscheiden.
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Als Literatur für diese Folge haben wir unter anderem diese Bücher verwendet:
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