Olympia-Referendum in Hamburg: Warum arrogante Politik nicht funktioniert, kann man in Hamburg sehen
Hamburgs Olympia-Abstimmung scheiterte nicht an der fehlenden Sportbegeisterung in der Stadt. Sondern an einem Irrtum, dem Senat und Unternehmer aufgesessen sind.
Hamburg sagt Nein zu Olympia: Trotz breiter Unterstützung scheitert die Bewerbung mit 55 Prozent Ablehnung. Die Pro-Olympia-Kampagne setzte auf Udo Lindenberg und Eliten, doch die Bürgerinnen und Bürger hatten andere Sorgen. Die Debatte offenbart die Kluft zwischen politischer Führung und Alltagssorgen der Bevölkerung. Die Arroganz des Senats und die Ignoranz gegenüber berechtigten Bedenken führten letztendlich zum Scheitern des Projekts. Die Hamburger haben gezeigt: Gute Laune allein reicht nicht, um die Realität zu überdecken.
Ein paar Tage vor der Abstimmung am Sonntag tauchte sein sonnenbebrilltes Schlapphut-Konterfei plötzlich überall in der Stadt auf. »Olympia? Cooles Ding«, stand auf den Udo-Lindenberg-Plakaten, die Teil der millionenschweren Pro-Olympia-Kampagne von Senat, Wirtschaft und Sportverbänden waren. Offenbar sollte Hamburgs berühmtester Rockstar der Kampagne kurz vor Schluss noch den nötigen Schub geben. Aber vergeblich: Knapp 55 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger stimmten dagegen, dass sich die Stadt für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele bewerben darf.
📌 Kaynak
Bu özet Zeit Online kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →