Marktbericht: DAX fällt zurück

💰 Ekonomi 📰 Tagesschau 🕐 3 gün önce
Marktbericht: DAX fällt zurück

Während andere Börsen ihre KI-Unternehmen feiern, konnte der DAX sein Anfangsplus nicht bis zum Handelsschluss retten. Der Rückschlag bei den Iran-Verhandlungen sorgte für lange Gesichter.[ mehr ]

Während andere Börsen ihre KI-Unternehmen feiern, konnte der DAX sein Anfangsplus nicht bis zum Handelsschluss retten. Der Rückschlag bei den Iran-Verhandlungen sorgte für lange Gesichter.

Die deutschen Anleger haben vorerst vergeblich auf ein Ende des diplomatischen und kriegerischen Kräftemessens zwischen den USA und Iran gehofft. Am Nachmittag berichtete die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim, das Land werde den Austausch mit den USA aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon einstellen. Neben der Straße von Hormus hätten Iran und die "Achse des Widerstands" die vollständige Sperrung der Straße von Bab al Mandab vor der Küste Jemens auf ihre Agenda gesetzt.

Das ließ den deutschen Aktienmarkt nicht kalt. Der DAX, der zuvor positiv ins zweite Halbjahr gestartet und bis zu 0,8 Prozent gestiegen war, rutschte ins Minus und schloss 0,4 Prozent tiefer bei 25.003 Punkten. Am Freitag war der deutsche Leitindex leicht höher bei 25.104 Punkten aus dem Handel gegangen.

Auch die Ölpreise zogen wieder stärker an. Am frühen Abend kostet ein Barrel der Nordseesorte Brent wieder knapp 97 Dollar.

Auch an den US-Börsen dämpft der Rückschlag in den Iran-Verhandlungen die jüngste KI-Euphorie. Der Dow Jones notierte zunächst ein halbes Prozent tiefer, während der Technologieindex Nasdaq 100 leicht zulegen konnte. Am Freitag hatten alle großen US-Indizes neue Rekordstände erreicht und auch in Asien ging heute der KI-Goldrausch weiter.

Auffallende Kursgewinne verbuchte die SAP-Aktie. Weiterhin herrscht am Markt die Hoffnung vor, dass der anhaltende KI-Boom nicht vornehmlich die Geschäftsmodelle der Software-Hersteller bedroht, sondern auch Chancen bietet. Dazu trugen auch entsprechende Aussagen des Nvidia-Chefs Jensen Huang bei.

Die Papiere von Mercedes-Benz standen unter Druck. Ein in den USA diskutiertes Gesetzesvorhaben sieht das Verbot von Produktion und Verkauf von Fahrzeugen in den Vereinigten Staaten vor, deren Hersteller zu mindestens 15 Prozent "US-Gegnerstaaten" gehören, darunter auch China. Fast 20 Prozent der Mercedes-Anteile sind chinesischen Eignern zuzurechnen.

Das Bietergefecht um die milliardenschwere VW-Tochter Everllence geht laut dem Handelsblatt in die entscheidende Phase. Wie die Zeitung von zwei mit den Verhandlungen vertrauten Personen erfuhr, sollen die drei verbliebenen Interessenten bereits am Dienstag ihre finalen Gebote abgeben.

Ursprünglich habe dieses Verfahren erst ein bis zwei Wochen später starten sollen. Im Rennen um den Augsburger Großmotoren- und Turbomaschinenbauer seien die Finanzinvestoren EQT, CVC und

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📌 Kaynak

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