Landratswahl im Saalekreis: Sachsen-Anhalt ist noch nicht verloren, aber ...
Ein CDU-Mann gewinnt in einer AfD-Hochburg in Sachsen-Anhalt das Amt des Landrats. Weil er vermittelt hat, was seine Partei auf Landesebene vermissen lässt: Zuversicht.
Die AfD verliert symbolische Wahl im Saalekreis an die CDU. Ostdeutsche entscheiden sich gegen Rechtsaußen. Sachsen-Anhalt zeigt Lethargie im Umgang mit rechtsextremer Partei. CDU-Kandidat Czekalla gewinnt mit breiter Unterstützung. Unklarheit über mögliche Koalitionen gegen die AfD bleibt bestehen.
Erst mal die Fakten: Die AfD hat am Sonntag in einer ihrer Hochburgen in Sachsen-Anhalt, im Saalekreis, wenige Monate vor der Landtagswahl eine äußerst symbolische Wahl um das Amt des Landrats verloren. Sie selbst hatte diese Abstimmung zur Richtungswahl aufgeblasen, Ulrich Siegmund, der im September der erste Ministerpräsident der AfD werden will und in Umfragen der absoluten Mehrheit immer näher kommt, sprach davon, dass »auch im Saalekreis Geschichte geschrieben« werden kann.
Selbstverständlich, sagte sein Landratskandidat Uwe Arendt in einem gemeinsamen Selfie-Video, holen wir die 50 Prozent.
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