Österreich will Anthropic in die EU locken – wie realistisch ist das?
In den USA steht Anthropic zunehmend unter Druck. Die Regierung in Wien fordert nun die EU auf, das KI-Unternehmen anzuwerben, um seinen Sitz zu verlagern. Doch die Chancen sind gering. weiterlesen auf t3n.de
In den USA steht Anthropic zunehmend unter Druck. Die Regierung in Wien fordert nun die EU auf, das KI-Unternehmen anzuwerben, um seinen Sitz zu verlagern. Doch die Chancen sind gering.
Die österreichische Regierung will den amerikanischen KI-Konzern Anthropic nach Europa locken. Ein Brief an die EU-Kommission soll dafür den Grundstein legen – die Chancen bleiben unklar. Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) habe dazu einen Brief an die zuständige EU-Kommissarin Henna Virkkunen geschickt, berichtet Bloomberg.
In dem Schreiben fordert Pröll die EU-Kommission auf, entsprechende Schritte zu prüfen. Die EU solle sich auf Rechtssicherheit, Marktzugang, Kapital und Werte konzentrieren, die für Anthropic attraktiv sein könnten. Wie das praktisch ablaufen soll und wie Anthropic in Europa operieren würde, lässt der Brief offen. Anthropic selbst hat sich zu dem Vorschlag nicht geäußert.
Der Vorstoß zeigt, wie sehr Europa seine Abhängigkeit von US-amerikanischer und chinesischer Technologie verringern will. Die Dringlichkeit dieser Bemühungen hat seit Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump zugenommen. Seine Zollpolitik machte die Abhängigkeit deutlich sichtbar.
📌 Kaynak
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