Erdbeben in Venezuela: Starkes Nachbeben erschüttert Katastrophengebiet in Venezuela

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Erdbeben in Venezuela: Starkes Nachbeben erschüttert Katastrophengebiet in Venezuela

In Venezuela hat ein Nachbeben der Stärke 4,6 unter anderem die schwer geschädigte Hafenstadt La Guaira getroffen. Die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden, sinkt.

Schweres Nachbeben erschüttert Katastrophengebiet in Venezuela, während Rettungsteams nach Überlebenden suchen. Trotz erfolgreicher Rettung von Jugendlichem und Vater schwindet die Hoffnung auf weitere Überlebende. Todeszahl steigt auf 1.450, während internationale Hilfseinsätze verstärkt werden. USA verdoppeln Hilfsgelder auf über 300 Millionen Dollar, Kritik an venezolanischer Regierung wächst. Zivile Retter bemängeln mangelnde Unterstützung und fehlende Suche nach Opfern.

Mehrere Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela wurde das Katastrophengebiet am frühen Morgen von einem schweren Nachbeben getroffen. Das Zentrum des Bebens um 07.01 Uhr (Ortszeit) befand sich etwa 30 Kilometer nördlich von Caraballeda an der venezolanischen Karibikküste, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Die US-Behörde meldete eine Stärke von 4,6, die kolumbianische Behörde für Geologie gab eine Stärke von 5,1 an.

Erschüttert wurde auch die schwer getroffene Hafenstadt La Guaira, wo einheimische und internationale Rettungsteams seit dem Doppelbeben vom vergangenen Mittwoch in den Trümmern nach Überlebenden suchen. Mehr als vier Tage nach der Naturkatastrophe schwindet die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Zehntausende Menschen werden noch vermisst.

Infolge des Nachbebens liefen Menschen in der Hauptstadt Caracas schreiend auf die Straßen. Der Vorsitzende der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, gab an, es lägen keine Berichte über weitere Schäden durch das Nachbeben vor.

Die Behörden in Venezuela haben 1.450 Tote durch die Erdbeben bestätigt. Vor Ort sind auch deutsche Such- und Rettungsteams des Technischen Hilfswerks und der Organisation @fire. Ein medizinisches Notfallteam der Johanniter-Unfall-Hilfe bereitete sich nach Angaben des Auswärtigen Amts darauf vor, in der Erdbebenregion medizinische Hilfe zu leisten. Zwei Bundeswehrmaschinen sollten am Montag zudem Dutzende Helfer aus Litauen sowie Spürhunde in das Land bringen.

Nach Angaben der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez haben 24 Länder mehr als 2.700 Helfer sowie Spürhunde entsandt, um nach Überlebenden und Toten zu suchen. Mehr als 520 Tonnen Hilfsgüter wurden demnach bereitgestellt. Die USA haben die Venezuela zugesagten Hilfsgelder auf mehr als 300 Millionen Dollar (rund 262 Millionen Euro) verdoppelt. Zuvor hatten sie Hilfen von 150 Millionen Dollar angekündigt.

Durch die Gelder würden »medizinische Notfallverso

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