Ohne Social Media, Browser und E-Mail: So teuer ist Commodores Klapp-Smartphone wirklich

💰 Ekonomi 📰 Germany 🕐 4 saat önce
Ohne Social Media, Browser und E-Mail: So teuer ist Commodores Klapp-Smartphone wirklich

Wer die teuerste Ausführung von Commodores Klapp-Smartphone nach Deutschland liefern lässt, muss umgerechnet knapp 700 Euro zahlen. ( Commodore , Smartphone )

Commodore hat mit dem Verkauf des Klapp-Smartphone Callback 8020 begonnen. Nun steht auch fest, welche Zusatzkosten anfallen, wenn das Smartphone nach Deutschland geliefert wird. Die Standardausführung kostet ohne Steuern und Versandkosten 400 US-Dollar, umgerechnet rund 350 Euro.

Bei einer Lieferung des Callback 8020(öffnet im neuen Fenster) nach Deutschland fallen laut Commodore-Webseite Steuern in Höhe von 75,81 US-Dollar an, rund 67 Euro. Der Versand nach Deutschland erfolgt laut Webseite kostenlos. Damit kostet das Basismodell knapp 420 Euro.

Teurer wird der Kauf der Founders Edition in der Farbe PVD-Gold, die mit einer mit 24 Karat vergoldeten C+-Taste versehen ist. Das Smartphone kostet ohne Zusatzgebühren 640 US-Dollar (rund 560 Euro). Bei diesem Modell fallen im Unterschied zum Basismodell zusätzlich zu den Gebühren 19 US-Dollar für den Versand nach Deutschland an.

Zusammengenommen betragen diese Zusatzkosten 144,21 US-Dollar, knapp 130 Euro. Der Gesamtpreis liegt bei 785 US-Dollar, rund 690 Euro. Auch beim teuersten Modell werden keine Kabel-Kopfhörer mehr mitgeliefert. Bei den anderen Modellen wurde unter anderem deshalb der Preis um 100 US-Dollar gesenkt.

Das Commodore-Smartphone Callback 8020(öffnet im neuen Fenster) nutzt ein klassisches Klapphandy-Design aus den 1990er Jahren mit physischen Nummerntasten. Es gibt nur einen für moderne Smartphones winzigen Touchscreen mit einer Größe von 3,25 Zoll bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixel. Außen gibt es ein Display mit einer Bilddiagonale von 1,77 Zoll.

Das Smartphone läuft mit einer angepassten Version von Jollas Betriebssystem Sailfish OS, auf dem sich laut Commodore mehr als 99 Prozent aller Android-Apps nutzen lassen und das unabhängig von Google ist. Apps werden über einen von Commodore betriebenen App-Store angeboten. Falls dort Apps fehlen, sollen diese per Sideloading eingespielt werden können.

Durch ein patentiertes Verfahren sollen jedoch alle Social-Media-Apps, Browser und E-Mail-Apps blockiert werden, so dass diese zwar per Sideloading installiert, aber nicht verwendet werden können. Damit soll das Smartphone zu möglichst wenig Ablenkung führen. Zugleich sind typische Messenger-Apps wie Whatsapp oder Signal erlaubt. Neue Nachrichten werden mittels einer außen angebrachten LED signalisiert.

Es ist eine sonderbare Entscheidung von Commodore, einerseits Social-Media-Apps, Browser und E-Mail-Clients auf dem Smartphone zu sperren, andererseits aber Whatsapp und Signal zu erlauben. Vor allem der fehlende Browser könnte im Alltag eine enorme Einschränkung bedeuten. Wir würden eben

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