Australien besorgt über Vogelgrippe-Ausbruch

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Australien besorgt über Vogelgrippe-Ausbruch

Australien war lange von dem Vogelgrippe-Virus verschont - vor Kurzem aber wurden auch dort erkrankte Tiere gefunden. Jetzt sorgen sich viele im Land um die einzigartige Tierwelt. Von Ines Burckhardt [ mehr ]

Australien war lange von dem Vogelgrippe-Virus verschont - vor Kurzem aber wurden auch dort erkrankte Tiere gefunden. Jetzt sorgen sich viele im Land um die einzigartige Tierwelt.

Alles begann mit einem Spaziergang am Strand in der Nähe von Esperance in Western Australia vor mehr als einer Woche. Einer Tierärztin fiel ein kranker Vogel auf: eine braune Raubmöwe. Sie brachte sie in eine Klinik für Wildtiere, wo sie von Mitarbeiterin Lori-Ann Shibish untersucht wurde. "Der Vogel konnte nicht stehen. Er hat es versucht, aber er war sehr wackelig, und man konnte sehen, dass er ziemlich dehydriert und sehr matt war", so Shibish.

Der Vogel sei kurze Zeit später gestorben, erzählt Shibish dem australischen Sender ABC News. Und: Er sei positiv auf das Vogelgrippe-Virus H5N1 getestet worden - und war damit der erste Fall auf dem australischen Festland.

Seitdem gab es drei weitere bestätigte Fälle, auch im benachbarten Bundesstaat South Australia. Die Behörden seien gut auf die Vogelgrippe vorbereitet, beruhigt die australische Regierung.

Aber Vogelkundler wie Lindall Kidd von der Organisation BirdLife wissen, wie schnell sich das Virus ausbreitet. In den vergangenen Jahren hat es weltweit Millionen Vögel infiziert.

Die derzeit grassierende Vogelgrippe ist nun auch auf dem australischen Festland nachgewiesen worden. mehr

"Es könnte zu einem Massensterben kommen, und für einige Populationen könnte das zum Aussterben führen. Australiens Wildvögel sind ohnehin schon bedroht. Einer von sechs unserer einheimischen Vögel ist bereits vom Aussterben bedroht, also das hier ist ein kritisches Risiko", sagt Kidd.

Auch mehr als drei Viertel der Säugetiere, die in Australien leben, kommen ausschließlich hier vor. Deshalb sorgen sich Fachleute, dass die Vogelgrippe zum Aussterben seltener Tierarten führen könnte, sollte eine Tierart die nächste anstecken.

Im vergangenen Herbst gab es bereits einen Ausbruch des H5N1-Virus auf der zu Australien gehörenden Heard Island. Die Insel ist unbewohnt und liegt Tausende Kilometer vom Festland entfernt. Seevögel und Pinguine starben, auch mehr als 13.000 See-Elefantenbabys.

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Die Geflügelinsutrie - eine milliardenschwere Branche in Australien - hat nicht damit gerechnet, dass das Virus das Festland erreichen würde. Ein Geflügelhalter sagt gegenüber 7NEWS Australia, dass er schockiert sei. Er lässt seine 40.000 Hühner nun nicht mehr ins Freie: "Australien hat eine ziemlich lange Küste, also dass es ausgerechnet bei uns in

#war

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