Waldbrände: Zahl der Waldbrände im Jahr 2025 mehr als verdoppelt
1.175 Waldbrände registrierte die Bundesanstalt für Landwirtschaft 2025. Es brannte eine Fläche von 3.676 Fußballfeldern. Die Brandursache bleibt dabei oft ungeklärt.
Die Zahl der Waldbrände hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, so die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Insgesamt wurden 1.175 Brände registriert, die eine Fläche von 2.626 Hektar verbrannten – das entspricht 3.676 Fußballfeldern. Besonders betroffen war Sachsen mit einem Großbrand in der Gohrischheide, bei dem allein 1.867 Hektar vernichtet wurden. Die Brandursachen bleiben oft ungeklärt, wobei Fahrlässigkeit und Brandstiftung eine Rolle spielen. Experten warnen vor zunehmenden Schäden durch Waldbrände, die durch den Klimawandel weiter ansteigen könnten.
Die Zahl der Waldbrände hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verbrannte 2025 eine Fläche von 2.626 Hektar oder rund 26,3 Quadratkilometer – das entspricht der Größe von 3.676 Fußballfeldern.
Insgesamt erfasste die Behörde 1.175 Waldbrände, womit sich die Zahl nach einem regenreichen Vorjahr mehr als verdoppelte. Sie liege damit wieder im Bereich des langjährigen Durchschnitts, teilte die Bundesanstalt mit.
Das Jahr 2025 gehört laut der BLE-Statistik zu den Jahren mit der höchsten betroffenen Waldfläche seit 1991. Grund war vor allem ein Großbrand in der sächsischen Gohrischheide im Juli 2025. Allein dort brannten rund 1.867 Hektar. Nur in den Jahren 1992, 2019 und 2022 war noch mehr Waldfläche betroffen als im vergangenen Jahr.
Bei fast der Hälfte aller Waldbrände blieb die Brandursache nach Angaben der BLE ungeklärt: 46 Prozent der Waldbrände entstanden aus unbekannten Ursachen. Etwa 27 Prozent gingen auf Fahrlässigkeit zurück, vorwiegend durch Camper, Waldbesucher oder Kinder. Und etwa 19 Prozent der Waldbrände seien mutmaßlich durch Brandstiftung gelegt worden.
Am meisten verbrannte Fläche gab es 2025 laut BLE in Sachsen mit 1.894 Hektar Wald. Grund dafür ist vor allem der Großbrand in der Gohrischheide – in der es gerade wieder brannte. Dahinter folgen Brandenburg mit 252 Hektar und Bayern mit 224 Hektar Waldverlust.
Bei der Anzahl der Brände war Brandenburg am stärksten betroffen. Dort wurden 317 Waldbrände erfasst. Danach folgten Nordrhein-Westfalen mit 135 Bränden und Niedersachsen mit 128 Bränden.
Auch in diesem Jahr ist es infolge der extremen Hitze bereits zu Waldbränden gekommen. Die Gohrischheide etwa brannte erneut. Sie gilt wegen der dort im Boden liegenden Altmunition als besonders schwierig für Löscharbeiten. Teile des Naturschutzgebietes befinden sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz und können von Feuerwehrkräften wegen der Explosionsgefahr nicht betreten werden.
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📌 Kaynak
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