Proteste in Südafrika: »Sie haben angekündigt, von Tür zu Tür zu gehen«
Seit Wochen läuft eine Hetzkampagne Schwarzer Südafrikaner gegen Migranten. Zehntausende sind schon geflohen, nun läuft ein Ultimatum ab. Die Angst vor Gewalt ist groß.
Proteste in Südafrika: Wütende Demonstranten fordern Ausweisung von Migranten, während rechte Gruppen mobilisieren. Politische Unruhen und Gewalt bedrohen das Land. Die Regierung versucht zu beschwichtigen, doch die Lage bleibt angespannt. Hinter den Protesten stehen politisch rechte Gruppen, die gezielt Stimmung gegen Ausländer machen. Die Situation in Südafrika spitzt sich zu, während die Bevölkerung mit realen Problemen kämpft.
Sie tanzen, tröten in Vuvuzelas und Trillerpfeifen, singen und schwenken die südafrikanische Flagge. Nur ist das hier kein Fußballfest, keine Feier, gut gelaunt sind sie auch nicht, sondern wütend. Richtig wütend.
Die Menge sammelt sich vor dem Theater in Soweto, Afrikas größter und wohl berühmtester Township in Johannesburg. Es ist Montagmorgen, bis zum Mittag wird die Demonstration auf gut 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angewachsen sein. Es ist nur eine von vielen im ganzen Land, und nur eine von vielen, die seit Tagen immer häufiger stattfinden. Sie laufen sich warm für den großen Tag, buchstäblich. Sie marschieren zackig die Straße rauf, drehen um, marschieren zackig zurück auf die Wiese vor dem Theater. Flankiert von Polizei, Wasserwerfern und privaten Sicherheitsdiensten.
📌 Kaynak
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