Neue Studie: Warum viele deutsche Unternehmen ihr größtes KI-Potenzial verschenken

💰 Ekonomi 📰 Germany 🕐 3 saat önce
Neue Studie: Warum viele deutsche Unternehmen ihr größtes KI-Potenzial verschenken

Die Einführung von KI gelingt: 83 Prozent der Unternehmen berichten bereits von Produktivitätsgewinnen. Doch die wirtschaftliche Transformation bleibt aus. Warum Deutschland die eigenen KI-Stärken wirtschaftlich nicht ausspielen kann, zeigt eine neue Studie. weiterlesen auf t3n.de

Die Einführung von KI gelingt: 83 Prozent der Unternehmen berichten bereits von Produktivitätsgewinnen. Doch die wirtschaftliche Transformation bleibt aus. Warum Deutschland die eigenen KI-Stärken wirtschaftlich nicht ausspielen kann, zeigt eine neue Studie.

KI ist in deutschen Unternehmen angekommen – die Transformation steht vielerorts noch aus. (Bild: Shutterstock/GaudiLab)

KI sorgt in deutschen Unternehmen bereits für mehr Produktivität, stärkeres Wachstum und kürzere Innovationszyklen. Doch eine neue Studie warnt davor, dass viele Unternehmen den entscheidenden Schritt zur nächsten Generation von KI-Anwendungen verpassen könnten. Zwar setzen inzwischen 63 Prozent der Unternehmen künstliche Intelligenz ein, doch nur wenige schaffen den Sprung von Chatbots und Copilots hin zu neuen Produkten und Geschäftsmodellen.

Die Studie „Erschließung des KI-Potenzials in Deutschland 2026“ von Strand Partners im Auftrag von AWS zeigt, warum Deutschland bei der Einführung von KI europaweit eine führende Rolle einnimmt, bei der eigentlichen Transformation jedoch ins Hintertreffen gerät.

Die Einführung von KI schreitet in Deutschland zwar schnell voran, doch der wirtschaftlich entscheidende Schritt gelingt bislang nur wenigen Unternehmen. Nur 15 Prozent setzen KI heute so umfassend ein, dass daraus neue Produkte, Geschäftsmodelle oder Arbeitsabläufe entstehen. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil sogar von 21 auf 15 Prozent gesunken. Deutschland liegt damit nicht nur unter dem europäischen Durchschnitt von 22 Prozent, sondern viele Unternehmen drohen, den Anschluss an die nächste Entwicklungsstufe der KI zu verlieren.

Ein Blick auf die Reifegrade der KI-Nutzung verdeutlicht das Problem. 57 Prozent nutzen KI bislang vor allem für grundlegende Anwendungen wie Chatbots oder Standardlösungen. Weitere 28 Prozent haben KI bereits in mehrere Geschäftsbereiche integriert. Wirklich transformative Anwendungen, bei denen neue Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder sogar neue Wege zum Markt entstehen, werden bislang nur von 15 Prozent der Unternehmen erreicht.

Tiefe der KI-Nutzung in deutschen Unternehmen nach drei Reifegraden. (Bild: Strand Partners/AWS)

Dabei entwickelt sich KI längst weiter. Während Chatbots und Copilots vielerorts zum Arbeitsalltag gehören, rücken inzwischen agentische KI, physische KI, Robotik und intelligente Automatisierung in den Mittelpunkt. Agentische KI kann komplexe Aufgaben eigenständig planen, Entscheidungen vorbereiten und verschiedene Tools oder Datenquellen miteinander kombinieren. Physische KI überträgt diese Fähigkeiten au

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