Du bewertest deine Reels falsch: Was Instagram-Chef Mosseri wirklich wichtig findet
Du bewertest deine Reels wahrscheinlich noch immer falsch. Denn viele Views bedeuten laut Instagram-Chef Adam Mosseri längst nicht automatisch erfolgreiche Kurzvideos. Diese Reels-Metriken priorisiert Instagram stattdessen wirklich. weiterlesen auf t3n.de
Du bewertest deine Reels wahrscheinlich noch immer falsch. Denn viele Views bedeuten laut Instagram-Chef Adam Mosseri längst nicht automatisch erfolgreiche Kurzvideos. Diese Reels-Metriken priorisiert Instagram stattdessen wirklich.
Instagram-Chef Adam Mosseri stellt klar: Reichweite allein sagt wenig über Reels-Erfolg aus. (Foto: Picture Alliance/Evan Agostini/Invision/AP)
Instagram-Creator schauen oft zuerst auf die Reichweite ihrer Posts. Mehr Views bedeuten schließlich mehr Erfolg, so zumindest die bisherige Annahme. Genau diese Sichtweise hält Head of Instagram Adam Mosseri jedoch für zu kurz gedacht.
„Das Wichtigste, worauf ihr euch konzentrieren solltet, ist nicht die Reichweite eures Posts“, sagte er kürzlich in einem Video über wichtige Instagram-Insights. Gerade bei Reels gehe es längst nicht mehr nur um möglichst hohe Reichweiten. Entscheidend sei vielmehr, ob Menschen die Kurzvideos teilen, speichern oder weiterschicken.
Deshalb erklärt Mosseri im Video genauer, welche Insights auf Instagram wirklich über Performance entscheiden und vom Algorithmus priorisiert werden.
Mosseri zufolge bewerten viele Creator ihre Reels noch immer falsch. Statt obsessiv auf Views und Reichweite zu schauen, sollten sie laut ihm deutlich stärker auf die Engagement-Rate achten. Also auf die Frage, ob Menschen Inhalte tatsächlich liken, kommentieren, speichern, teilen oder weiterschicken. Genau diese Signale zeigen laut Mosseri eher an, ob ein Post wirklich relevant ist oder nur einen kurzen Algorithmus-Push bekommen hat. Bereits im Februar 2025 hatte er erklärt, dass Watchtime, Like Rate und Send Rate zu den wichtigsten Ranking-Signalen auf Instagram zählen. Während Likes eher zeigen, dass Inhalte bei bestehenden Followern gut ankommen, könnten Shares und Sends ein stärkeres Signal dafür sein, dass Content auch für neue Nutzer:innen relevant ist und weiter ausgespielt werden sollte.
Laut Mosseri sollten Creator nicht nur analysieren, wie viele Menschen ein Reel gesehen haben, sondern auch, wer mit dem Video genau erreicht wurde. Deshalb gehören die Metriken Connected Reach und Unconnected Reach inzwischen zu den wichtigeren Insights auf Instagram. Während Connected Reach die eigene Community abbildet, zeigt Unconnected Reach die Reichweite außerhalb der bestehenden Followerschaft. Creator sollen besser verstehen, ob ein Reel primär bei bestehenden Followern performt hat oder zusätzlich neue Nutzer:innen über Empfehlungen erreichen konnte.
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