Nach Neos-Vorschlag zur Vorverlegung der Ferien: Länder und Regierung offen

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Nach Neos-Vorschlag zur Vorverlegung der Ferien: Länder und Regierung offen

Die Wiener Bildungsstadträtin erhält Unterstützung in ihrem Vorschlag, die Sommerferien in den Juni zulegen. Nach Kärnten zeigen sich auch Vorarlberg, Salzburg, das Burgenland und die Steiermark gesprächsbereit

Die Wiener Bildungsstadträtin erhält Unterstützung in ihrem Vorschlag, die Sommerferien in den Juni zulegen. Nach Kärnten zeigen sich auch Vorarlberg, Salzburg, das Burgenland und die Steiermark gesprächsbereit

Die Wiener Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (Neos) und jetzt auch der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) sind dafür: Die Sommerferien sollen bereits im Juni starten, die Kinder dafür aber schon wieder ab August Unterricht haben. Die Vorverlegung soll dabei helfen, mit der Hitze in den Klassenzimmern umzugehen: Im August sei es etwa eher möglich, durch Lüften in den kühleren Nächten erträglichere Temperaturen in Innenräumen herzustellen als im Juni.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) kann sich eine Vorverlegung ebenso vorstellen, er will den Vorschlag seiner Parteikollegin prüfen. Auch SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer erklärte sich am Dienstag offen für Gespräche über einen früheren Ferienstart: "Wir müssen uns an die klimabedingten Änderungen anpassen. Ende Juni ist es heißer als Anfang September, daher sollten wir ganz pragmatisch überlegen, den Beginn der Sommerferien und den Schulstart künftig vorzuverlegen."

"Neben der notwendigen Verbesserung der Schulgebäude verschließen wir uns grundsätzlich keiner Diskussion im Sinne der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte", erklärte ÖVP-Bildungssprecher Nico Marchetti in einer Stellungnahme an die APA. Kurzfristig würde das Vorverlegen der Ferien viele Eltern allerdings vor unverhältnismäßige Betreuungsprobleme stellen.

Und die anderen Bundesländer? Die dortigen Bildungslandesrätinnen und Bildungslandesräte sind skeptisch bis offen für den Vorschlag, zeigt ein STANDARD-Rundruf.

Vorarlberg und die Steiermark sind gesprächsbereit: "Über eine Vorverlegung kann man ergebnisoffen reden, wenn sie österreichweit akkordiert, faktenbasiert und mit genügend Vorlauf insbesondere für Familien, Betreuung und Schulen erfolgt", sagt die Vorarlberger Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP). Für sie kommt jedenfalls nur eine Verschiebung der Ferien infrage, keine Verlängerung: "Eine Reduktion von Schultagen steht nicht zur Diskussion.“

In Tirol steht ÖVP-Landesrätin Cornelia Hagele "einer Diskussion über die Anpassung der Sommerferienregelung" grundsätzlich offen gegenüber. "Wesentlich ist, dass Ferien eine ausreichende Erholungsphase der Schülerinnen und Schüler bieten, berufstätige Eltern mit ihren Betreuungsaufgaben nicht im Stich gelassen werden und die Kompatibilität mit Prüfungszeiten gewährleistet ist."

In der Steiermark will sich Bildungslandesr

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