Fußballweltmeisterschaft: Proteste an der Fanmeile in Mexiko-Stadt
In Mexiko haben Lehrkräfte kurz vor der Fußball-WM für mehr Lohn demonstriert. Die Polizei setzte Tränengas ein, als sie auf die geplante Fanmeile vordringen wollten.
Zehn Tage vor der Fußballweltmeisterschaft sorgen Zusammenstöße zwischen Polizei und demonstrierenden Lehrkräften in Mexiko-Stadt für Aufsehen. Die Protestierenden fordern mehr Lohn und schossen Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte, die Tränengas einsetzten, als sie die im Bau befindliche Fanmeile im Zentrum der Stadt stürmten. Trotz Bewachung durch Hunderte Polizisten drangen zahlreiche Lehrer auf den zentralen Platz Zócalo vor. Die Gewerkschaft droht mit weiteren Protesten während der WM, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Mexikos Präsidentin betont den Dialog, aber auch finanzielle Grenzen bei den Forderungen der Lehrkräfte.
Zehn Tage vor dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft haben Zusammenstöße zwischen der Polizei und demonstrierenden Lehrkräften in Mexiko-Stadt für Aufsehen gesorgt. Die Einsatzkräfte setzten Tränengas gegen die Protestierenden ein, als diese sich Zugang zu einer im Bau befindlichen Fanmeile im Zentrum der Stadt verschafften. Die Protestierenden, die mehr Lohn fordern, schossen Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte ab.
Die Fußball-WM beginnt am 11. Juni. Sie wird in den USA, Kanada und in Mexiko ausgetragen. Das Eröffnungsspiel wird in Mexiko-Stadt zwischen dem Co-Gastgeber und Südafrika ausgetragen. Dort sollen Fans auf dem Zócalo genannten zentralen Platz auf einer Großleinwand die Spiele der WM verfolgen können.
Trotz der Bewachung durch Hunderte Polizisten durchbrachen zahlreiche Lehrer die Metallbarrieren und betraten den Platz. Die Fanmeile müsse »geschlossen werden«, sagte Gewerkschaftsvertreter Filiberto Frausto. »Ein Anliegen wie unseres muss Vorrang haben. Es ist viel wichtiger als ein kleines bisschen Ablenkung und Spaß.«
📌 Kaynak
Bu özet Zeit Online kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →