Krise im deutschen Fußball: Woran hat et jelegen? Warum der deutsche Fußball in der Krise ist
Dreimal in Folge ist die Fußballnationalmannschaft der Männer bei einer WM früh ausgeschieden. Was steckt hinter der Krise? Und: Rechtsextreme radikalisieren sich früher.
Deutschland scheidet im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Paraguay aus. Nach dem WM-Sieg 2014 folgen nun zwei Vorrunden-Aus. Überheblichkeit und tiefe Krise im deutschen Fußball werden diskutiert. Rechtsextremismus bleibt laut Verfassungsschutz die größte Gefahr für die Demokratie. Junge Menschen werden digital rekrutiert und radikalisiert, künstliche Intelligenz spielt eine Rolle. Inflation sinkt aufgrund gefallener Ölpreise, Tankrabatt endet bald. Motiv für tödliche Schüsse in Stade war wohl ein Sorgerechtsstreit.
Am frühen Dienstagmorgen unserer Zeit war die Fußball-WM der Männer für Deutschland beendet. Ausgeschieden ist das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Angepfiffen wurde um 22.30 Uhr deutscher Zeit – nach Verlängerung und Elfmeterschießen endete das Spiel rund drei Stunden später mit einem 3:4. Nach dem WM-Sieg 2014 in Brasilien waren die Deutschen sowohl 2018 als auch 2022 schon in der Vorrunde ausgeschieden. Was sind die Gründe für die tiefe Krise im deutschen Fußball? Und welche Rolle spielt Überheblichkeit für diese Negativserie? Diese und weitere drängende Fragen nach dem Scheitern in Boston beantwortet ZEIT-Sportredakteur und Was jetzt?-Host Fabian Scheler.
Rechtsextremismus bleibt dem Verfassungsschutz zufolge die größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland. »Deutschland steht unter Druck«, hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag gesagt, als er in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt hat. Und Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen wies auf drei Entwicklungen hin: Junge Menschen würden gezielt rekrutiert und radikalisiert. Die Rekrutierung finde vor allem im digitalen Raum statt. Und künstliche Intelligenz werde zunehmend eingesetzt, um extremistisches Gedankengut zu verbreiten. Dem Bericht zufolge ist das rechtsextremistische Potenzial im vergangenen Jahr um mehr als 8.000 auf fast 60.000 Menschen angewachsen. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung, Vernetzung und zum Aktionismus beschrieben. Zur Gefahr, die von rechtsextremistischen Jugendlichen ausgeht, hat der stellvertretende Chefredakteur und Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, Holger Stark, recherchiert.
Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni wegen gefallener Ölpreise und durch den Tankrabatt auf 2,3 Prozent gesunken. Am Mittwoch läuft der staatliche 17-Cent-Rabatt auf Benzin und Diesel aus. Was hat die Maßnahme genützt? Gökay Gürsoy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht Bilanz.
Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Stade geht die Polizei davon aus, dass das Motiv des mutmaßlichen Tä
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